Basement Jaxx haben ein neues Video – von einer Kollaboration mit Lightspeed Champion hätte ich eigentlich mehr erwartet. Dann doch lieber das erste Lied in Studioqualität, das ich von den Them Crooked Vultures zu Ohren bekommen: New Fang. Ich freu’ mich dermaßen auf das Konzert im Dezember!
Dann noch ein Interview mit Jesse Hughes von den Eagles Of Death Metal auf getaddicted.org/. Und zum Schluß noch eine dieser tollen Bild-Meldungen: Ricky of TicTacToe-fame wird demnächst vielleicht Grundschullehrerin.
Wo doch die Tage die astronomischen Nutzerzahlen von YouTube auch in Deutschland durch den Onlineäther brausten, hier mal ein Kurzfilm, der mich wie seit Tagen nicht mehr hat einsam vor dem Monitor lachen lassen. Schaut es Euch an, wenn selbst ich mit meiner extrem kurzen Aufmerksamkeitsspanne bis zum Ende durchgehalten habe, dann sollte das Argument genug sein.
Wie Nerdcore berichtet, scheint das Video etliche Male von der Videoplattform entfernt worden zu sein, diesmal wird es wohl bleiben – der Regisseur selbst hat es hochgeladen. Internetausstrahlung etabliert sich immer mehr, da kommt das deutsche Privatfernsehen doch mit dem Vorschlag, wie die öffentlich-rechtlichen Sender ebenfalls Gebühren erheben zu wollen. Ihr könnt Euch auch einfach bei den gerade stattfindenden Medientagen München neben den Printjournalismus legen und sterben. Vielleicht ist dort ja jemand bereit, für Sarginhalte zu bezahlen. Aber glaubt nicht daran, daß die dort anwesenden Leichenfledderer Internet-Manifestatoren so nett wären, die Grabpflege zu übernehmen. Alles, was die Erbschleicher wollen, ist – während Eures langsamen und qualvollen Todes – soviel wie möglich für sich rauszuschlagen und mitzunehmen. Derweil nerven sie uns mit Ihren Friedhofstweets.
Lieber wieder zu was Erfreulichem: Bei @off_the_record habe ich gestern noch eine Feinheit gefunden – einfach mal das „watch“ in der YouTube-URL durch „warp.swf“ ersetzen.
Und noch ein Tip der Kategorie Über Schaubares: nächstes Wochenende findet in Köln (und Bonn) die Kunstfilmbiennale statt. Ich werde da versuchen, zumindest Freitag vorbeizuschauen.
Mein Blog wird übrigens am häufigsten mit dem Suchbegriff „Calvin und Hobbes“ gefunden. Dabei hatte ich als Kind gar keinen imaginären Freund. Und Ihr so?
Calvin and Tyler Durden
Nachtrag / Ein paar Tage später liefert Nerdcore den Hintergrund aus genau der anderen Richtung. Die These, Fight Club sei nichts weiter als eine Erwachsenenversion von Calvin & Hobbes, stammt von Galvin P. Chow und datiert aus dem Jahr 2001.
Mal wieder ein treffendes Flowchart gefunden. Kommt bei mir schon hin so, auch wenn ich mal wieder glaube, mit 166 Verfolgten an die Grenzen meiner Aufnahmefähigkeit zu stoßen. Dafür lese ich diese Leute wirklich.
Bei dem ganzen Tilt-Shift-Overkill der letzten Zeit lobe ich mir die Kunst des Thomas Doyle, der sozusagen das Prinzip von Slinkachu umkehrt, und die kleinen Figuren nicht in der Wirklich aussetzt, sondern eigene Reservate für sie schafft.
Die mißverständliche Vorschnelligkeit bei dieser Yahoo-Iran-Sache. Ohne Ausrufezeichen.
freitag.de/ hat ein interessantes Interview mit Beate Wedekind gemacht. Die hat natürlich was zu erzählen. Aber lesen sollte sie mal diesen Abgesang auf das Bloggen. Schöne Melodie.
Ich habe die europäische Petition für ein freies Internet unterzeichnet. Solltest Du auch tun. Und fallst Du kein Englisch kannst, dann ist der Text auf netzpolitik.org/ auch auf Deutsch nachzulesen.
Ich habe schon vor einiger Zeit über die neueste Aktion der Chapman Brothers gebloggt, wobei sie im Antlitz der Queen etwas verzeichneten. Heute läuft mir auf boingboing.net/ dieser alberne Spaß über den Weg.
Mal wieder eine Antwort auf das Internet-Manifest, von dem ich ja nun alles andere als begeistert bin. Aber solange die Kritiker Derartiges zum Besten geben, …
10. Meinungsfreiheit verkommt …
… ohne professionellen Journalismus zum Blabla.
… und dann selbst nichts als die abgedroschensten Allgemeinplätzchen zusammenbacken können, – ach, solange lohnt es sich noch nicht einmal, sich darüber aufzuregn. Ich möchte ein e!kaufen.
File under ‘Traufe’: Saul Taylor on monocle.com/ about art or ad.
Ambient – ein schreckliches Wort. Bei der unten abgebildeten Außenwerbung frage ich mich allerdings, ob Toblerone wirklich den vorhandenen Fahrradständer benutzt oder ihn nicht gleich samt der Verkleidung dort platziert hat. Aber letztlich auch egal, die Idee jedanfalls ist gelungen, finde ich.
Dieses Blog wird nur noch als Archiv genutzt. Die neue Adresse lautet http://drikkes.com, sonst hat sich wenig geändert.
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