Archiv für Januar 2010

I’m Here // short film by Spike Jonze

Gerade noch bin ich (will nicht sagen) genervt gewesen, daß die schwedische Wodka-Destille Absolut mit ihrer langen Werbetradition gebrochen hat, indem sie immerhin Ellen von Unwerth eine Testimonial-Kampagne shooten ließ. Manchmal sind schöne Frauen nicht die beste Lösung – eigentlich ziemlich oft. Die Agentur dahinter ist immer noch TBWA, aber der flaschensilhouettistische Wiedererkennungswert ist weg. (Hier ein paar Beispiele der alten Schule.)
Schon klar, als Marke mit gesundheitsschädlichen Produkten muß man auch mal was Neues unternehmen. Es wird ja nur noch eine Frage der Zeit sein, bis den Alkohol dasselbe Schicksal wie Zigaretten; werden bald zu zweit im Werbeverboot sitzen. Und dann dieser Treffer: Nachdem Spike Jonze mir vor einiger Zeit den ersten wirklich guten Kinobesuch einer Kindervorstellung verschafft hat, nun dieser Trailer.

Prost! (via und)

Was es nicht alles gibt. Bei der Suche zu ein paar Links für diesen Post bin ich auf ein Blog gestoßen, das sich einzig und mit nichts anderem als Absolut Wodka und dessen Produkten und Kommunikation beschäftigt. Ach ja, Rock Edition: bis zum Wolfmother-Konzert sind es nur noch vier Tage. Yeah!

Nachtrag // Zum dem Kurzfilm, der vor ein paar Tagen auf dem Sundance Festival Preniere hatte, gibt es auch ein Buch.

Gospel Aerobics

Natürlich weiß man, daß minus und minus nicht immer zwingend plus ergeben müssen. Eine Binsenweisheit, und da sind wir auch direkt beim Thema: Wenn man zwei dermaßen dämliche Dinge wie Gospel und Aerobics zusammenschraubt, dann kann das nur in die Binsen gehen. Zweifelsohne das WTF?! des Tages, wenn nicht der ganzen Woche. „Inspiration for both body and soul“, da fällt mir doch weiter nichts zu ein, ich spare mir an dieser Stelle sogar die eigentlich obligatorische Kritik an der Institution Kirche.

Auch wenn als Vorturnerin mit Michelle LeMay eine Weltmeisterin da rumhampelt und der Clip nicht total billig aussieht, habe ich zuerst auf ein krudes Einzelstück gehofft getippt. Eine YouTube-Suche der beiden Begriffe hat mich leider eines Besseren belehrt. Ich weiß noch nicht einmal, in welche Kategorie ich das hier einordnen soll. Aber vieles will man gar nicht wissen; und manches hätte man lieber gar nicht erst gesehen.

Beim Anschauen Ton aufdrehen nicht vergessen, sonst catcht Ihr den Spirit nie. (via)

Zeitbegriffe ändern sich

Eine neue wissenschaftliche Studie, angefertigt von einem Team unter der Leitung von Dr. Hektor Chantal von der August-Uppsala-Universität in Ebennichtuppsala, wartet mit bahnbrechenden Erkenntnissen bezüglich des nach außen hin kommunizierten Zeitbegriffs von Politikern auf. Nach Auswertung mehrererer 10.000 Parteitagsreden, Parlamentsdebatten sowie TV- und Zeitungsinterviews liegen somit erstmals gesicherte Erkenntnisse darüber vor, was Volksvertreter wirklich meinen, wenn sie wie auch immer geartetete Fristigkeiten in den Mund nahmen. Die Ergebnisse der Studie in aller Kürze:

kurzfristig = Das ist purer Aktionismus.

mittelfristig = Soll sich doch die nächste Legislaturperiode damit rumschlagen.

langfristig = Wenn ich tot bin.

Passend zum Thema Vergänglichkeit: eine großartige Bildersammlung real gebauter Schneemänner auf weburbanist.com/, plus ihre Vorbilder aus den Comics von Calvin & Hobbes. (via) Und damit kommen wir zum Serviceteil dieses Posts, einer Liste von Webcomics, die jetzt keine großen Insidertipps bereithält, aber halt erklärt, was ich so witzig finde. Jedenfalls haben es diese paar aus dem überbordenden Internetangebot für wirklich jeden Geschmack in meinen RSS-Reader geschafft:

wulffmorgenthaler.com/
ahoipolloi.blogger.de/
xkcd.com/
pbfcomics.com/
nichtlustig.de/

Und Ihr so?

Spam again

Noch immer landen regelmäßig Leute durch den Suchbegriff „Spam“ auf meinem Blog. Genauer: bei diesem Artikel, der nebst einer Produktabbildung ein paar Betreffzeilen von Spam-Mails auflistet, die ich erhalten habe.
Nun hat letzte Woche der Vintage Ad Browser seine Runde durch die üblichen Netzkanäle gemacht und dort findet man neben allerlei anderen Printanzeigen zu den unterschiedlichsten Produkten aus vergangenen Zeiten eben auch Werbung für Spam – von den 30ern bis in die 80er-Jahre. Ein tolles Tool, nicht nur für Werber wie mich. Hier ein Beispiel, siehe auch die Abbildung unten:

Als – sagen wir mal diplomatisch – Musicalnichtfan habe ich mir ihr Spamalot natürlich selbst als Kölner nicht angesehen. Den klassischen Spam-Sketch von Monty Phyton möchte ich Euch an dieser Stelle aber nicht vorenthalten. Kann man immer wieder gucken; und wer ihn noch nicht kennt, bekommt einen ziemlich guten Eindruck, warum dieser Online-Reklamemüll heutzutage Spam genannt wird.

so langsam

Sehr sympathisch: Marcus Böschs 5-Minuten-Manifest. Und via Nerdcore der Hinweis auf das International Institue of Not Doing Much und seine Regeln. Hoffentlich kollidiert eine Mitgliedschaft dort nicht mit meinem Engagement für das WETI. Wohl eher nicht, abwarten.

Und weil René einfach der schnellste ist, habe ich die neuen Kleptones-Mixe ebenfalls zuerst bei ihm gehört. Besonders Uptime hat es mir angetan. Press play.

Nicht mehr warten muß man in Essen und Umgebung. Die ruhrbarone.de/ legen zur Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres eine Sammlung von Bloglinks zum Geschehen vor. Also: Spread the word, soll ja kein Geheimnis bleiben, sondern sich schnell rumsprechen.

Könnt Ihr mich hören?

Mit dem Aufhänger meines letztjährigen Lieblingsweihnachtsgeschenks Smoke Smoke Smoke that Cigarette: Eine Verherrlichung des Rauchenshabe ich drüben auf SOUNDS LIKE ME mal was über Rauch gebloggt. Hoch n. Dort gibt es auch einen Artikel über ein mir bisher unbekanntes, aber sehr sympathisch aussehendes Filmmagazin namens Little White Lies.

Ein Manifest ist besser als das andere. Prognose, wenn es denn endlich auf Englisch erschienen sein wird, dann wird kein Hahn mehr danach krähen. Deshalb kann man es auch jetzt schon kommentieren. Denn darauf hat die ganzeweite Welt gewartet. Not.

Fast so wenig wie auf den an die Filmindustrie gerichtlichen Rat von U2-Sänger Bono in der New York Times, doch bitte ein wenig mehr chinesische Überwachsamkeit an den Tag zu legen, was das Internet betrifft. (via @elektrotanja)
Zweiflügelige Klappigkeit, praktisch: so brauche ich mir weder Pocahontas, noch Avatar anzuschauen.

Kommt da jetzt eigentlich was?

Könnt Ihr das sehen? Mal wieder ein Flowchart.


ACHTUNG!

Dieses Blog wird nur noch als Archiv genutzt. Die neue Adresse lautet http://drikkes.com, sonst hat sich wenig geändert. Bitte in Blogrolls, RSS-Readern u. ä. aktualisieren. Danke!

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