Geschieht ihm recht. (via)
Archiv der Kategorie 'Arbeit'
Soda Pop
Veröffentlicht November 17, 2009 Arbeit , Musikalien 3 CommentsSchlagworte: coca cola, fanta, hot chip, pepsi, soda, soda pop, wolfmother
Was immer Du tust, mach es aus Überzeugung, dann kommt das nötige Engagement von selbst. Das Video unten über den Soda Pop Stop und seinen Besitzer John Nese ist jede Sekunde der fast dreizehn Minuten wert. Nicht, weil der Zuschauer Durst bekommen soll, sondern um zu verstehen, was Leidenschaft für eine Sache bedeuten kann.
Ich frage mich schon länger, wie Fanta diese Flasche hat verändern können. Man darf den Wiedererkennungswert nicht unterschätzen, nicht alles muß mit der Zeit gehen. Mehr zum Logovergleich beim werbeblogger.de/. Vorher noch ein bißchen Musik.
Weiter im Takt: Eine Liste der Top50 Alben des Jahrzehnts, auf welcher die Namen Wolfmother und Hot Chip fehlen, kann ich leider nicht ernst nehmen, lieber NME. Auch, wenn ihr versucht habt, durch eine US-Band an der Spitze so etwas wie Glaubwürdigkeit oder Objektivität vorzugaukeln.
2075 a. ?.
Veröffentlicht Juni 2, 2009 Arbeit , Uncategorized Leave a CommentSchlagworte: booneoakley, iPhone, maschine, sz, werbeblogger, werbung, youtube
Die Agentur BooneOakley hat Ihre Website auf YouTube.
Und bei adage.com/ geht es mal wieder um die Zukunft der ganzen Branche. werbeblogger.de/ übersetzt das nicht nur ins Deutsche, sondern kocht die Studienergebnisse auch gleich ein bißchen runter. Ebendort gibt es auch eine nicht ganz so nette Geschichte zum Wörtchen “optimieren”.

Es gibt immer eine Steigerung von sinnlos.
Auf suedeutsche.de/ liest man dem vielermunds prophezeiten digitalen Generationskonflikt nichts wirklich Neues ab, aber die Überschrift dazu gefällt mir: “Datenträger und Bedenkenträger” – auch wenn ich mit dem Aquariumsvergleich auf Seite 2 nichts anfangen kann.
spiegel.de/ schlägt in dieselbe Kerbe, trifft es aber besser und konkreter.
iPhone-Gerüchte anschaulich.
word of mouth
Veröffentlicht März 23, 2009 Arbeit , Reklame 1 CommentSchlagworte: iglo, micky, polizeifunk, werbung
Der Titel des Artikels spricht für sich selbst: Why Advertising Is Failing On The Internet – allerdings wird sich die Werbung verstehen anzupassen. Da Geld sitzt nicht mehr so locker wie früher, die goldenen Zeiten sind längst vorbei, aber es ist noch immer genug übrig, um damit ein paar Internetenthusiasten auf seine Seite zu ziehen. Advertising Is Changing On The Internet.
So nicht: Scholz & Friends verkündet the return of Käpt’n Iglo, inklusive “Omega-3 Fischstäbchen” und “Chili-Panade”. Ahoi ist anders.
@albersmark hat ein paar “Fragen rund um moderne Nomaden und Selbstverwirklichung in der digitalen Ökonomie” gestellt und @jkleske hat darauf geantwortet. Gutes Interview zum Thema Arbeit, bin gespannt auf den zweiten Teil. Auch wenn ich den Kommentatoren recht geben muß in ihrer Einschätzung, daß dieses Arbeitsmodell nicht auf die Mehrheit der Bevölkerung anzuwendbar ist. Doch wird es sich in nächster Zeit massiv ausbreiten/aufschichten.

die andere Krähe
Der Polizeifunk in Deutschland ist ja auch eine ziemlich langweilige Angelegenheit, zumindest in Köln. Aber es funktioniert, wie ich jetzt bestätigen kann.
“That’s not my job, asshole!”
Veröffentlicht März 2, 2009 Arbeit , Reklame , Uncategorized Leave a CommentSchlagworte: job, schreiben, texter, werbung
Komme vor lauter Arbeit gar nicht mehr zum Bloggen, zumindest dieser Artikel (das Wort wollte ich mir doch verkneifen, es heißt: Eintrag) erscheint einige Tage zu spät, beginnt er doch mit der völligen Zustimmung zur Krise der Werbetexterei. Deshalb heißen viele unserer Zunft jetzt ja auch Texter & Konzeptioner.
Hinweis zur Vorgeschichte: Reden wir über Geld und Worte.
Und wenn man sonst nichts mehr zu tun hat, (vielleicht, weil einem die eigenen Artikel geklaut werden) dann kann man ja immer noch beten, um Eindruck zu hinterlassen.
Einmal umrühren bitte
Ein Verkehrerei möchte das analoge Rentnertwittern einführen.
Was die verschiedenen deutschen Parteien so twittern, kann man hier anschaulich vergleichen.
Zugegebenermaßen parteiisch: Vorwärts hat trotzdem interessantes zum ewigen Duell Print vs. Internet zu sagen bzw. lesen.
Was zum unterschreiben für Laizisten.
Und zum Schluß: Unvollendetes vom verstorbenen David Foster Wallace.
linkER stuff
Veröffentlicht Februar 17, 2009 Arbeit , Reklame , Uncategorized Leave a CommentSchlagworte: debug, faz, fwa, quadcam, twitter
Damit wir es schnell hinter uns haben: Die FAZ hat etwas über twitternde Promis geschrieben. Natürlich wie immer ohne jeglichen Link, wie @DonDahlmann sofort richtig erkannt hat.
Über die QuadCam für das iPhone habe ich ja schon berichtet. Jetzt gibt es ein Programm, welches aus den Viererschnappschüssen unkompliziert und bequem ein animiertes .gif bastelt. Tolle Sache! Kommt mit der richtigen Serie bestimmt auch mal hier im Blog zum Einsatz.

PLYDRK
de:bug
Hier noch ein paar interessante Artikel aus dem Magazin für elektronische Lebensaspekte:
- Gadgetmania, ausgelöst durch die neue Irrelevanz des Contents
- Niedergang der klassischen Werbung
- ‘AdSense’ / Googles Rivalen
- neue Webwerbestrategiestandards
- Hinweis zu diesem Film
The Eames’ “A Communications Primer” from FI$H 2000 on Vimeo.
u-bahn, überirdisch
Veröffentlicht Januar 24, 2009 Arbeit 2 CommentsSchlagworte: iPhone, pendeln, quadcam, u-bahn
Ich bin Pendler, ich fahre jeden Wochentag mit Straßen- und U-Bahn zur Arbeit und wieder nach Hause. Montag bis Freitag, 45 Minuten hin, eine Dreiviertelstunde zurück. Einstieg Ubierring, Umstieg Poststraße. Von der Südstadt über die Severinsbrücke nach und durch Deutz bis Mülheim. Ausstieg Von-Sparr-Straße.

Viel Zeit zum Lesen. Manchmal Zeitung, meistens Buch. Aber immer öfter wird das iPhone während dieser Strecke gehabt: Morgens auf dem Hinweg werden die Tweets meiner Verfolgten gescannt, abends beim Gaming abgeschaltet oder sich mit Freunden auf ein Feierabendbier verabredet.

Oder einfach nur aus dem Fenster geschaut. / Wiener Platz, Home of the Junkies. Aus der Kölner Innenstadt, von Hauptbahnhof und Dom vertrieben, haben sie hier auf der “schäl Sick” ein neue Unheimat gefunden. Hier ist es allerdings eher trostlos, als daß es es bedrohlich kriminell zuginge. Da hat Köln andere Stadtteile.

Ich fahre schwarz. In Köln geht das. Die KVB kontrolliert äußerst selten. Und wenn, dann zahle ich die 40,- € gerne; ist jedenfalls viel billiger, als sich ständig ein neues Monatsticket zu kaufen. Richtig genervt bin ich von dem Kleingeldzwang bei Einzelfahrten, seit das Pilotprojekt Handyticket wieder eingestellt worden ist.

Die Agentur liegt in direkter Nachbarschaft zu JvM, Harald Schmidt und Stefan Raab zeichnen um die Ecken ihre Sendungen auf. In der Keupstraße hat man zur Mittagspause die größte Dönerauswahl der Stadt. Und mit E-Werk und Palladium sind zwei von Kölns Top-Konzertlocations in unmittelbarer Nähe.
Aber wohnen möchte ich hier nicht, also steige ich wieder in die Bahn.

Photoserien geschossen mit der QuadCamera, einer App für das iPhone.
children of the evolution
Veröffentlicht Januar 13, 2009 Arbeit Leave a CommentSchlagworte: dove, parodie, photoshop, plakat, print, viral, web
Der fast schon wieder in Vergessenheit geratene Viralspot für Dove ist und bleibt trotzdem ein Klassiker der noch jungen Bewegtbildwerbung im Internet.
Die Parodie unten habe ich allerdings heute zum ersten Mal gesehen. Die ist ziemlich gut gemacht, wie ich finde. Allerdings kann man sich den Besuch der dort im Abspann genannten Website sparen, ist nur eine billige Linkschleuder.
nachtrag // 02.02.09
Ich habe die beiden untenstehenden Bilder heute auf reclaimyourcity.net/ gefunden.

Ein schönes Statement zur Photoshoppisierung unserer Mediengesellschaft, die zwar durch den Computer ermöglicht wird, aber nun wahrlich nicht auf ihn beschränkt ist.











