Archive for the 'Uncategorized' Category

Ansage Abschied

Also auf diesem Kanal, genauer gesagt. Ich bastele nun schon seit etwa einem Monat an meinem ersten selbstgehosteten Blog. Und irgendwann muß ja mal gut sein mit der Frickelei. Was nicht heißen soll, daß die neue Blogstelle schon vollkommen fertig ist. Aber zumindest schon bewohnbar. Auch stehen bereits ein paar Textchen dort; nicht nur, um die (Bewegt-)Bildeinbettungsfunktionen und andere Designereien auszutesten. Kann man lesen.
Die Inhalte werden wohl weitgehend dieselben bleiben – mal sehen, wie sich die Sache entwickelt. Hier ist also Schluß, danke für Euer Interesse, alles Weitere drüben. drikkes.wordpress.com/ bleibt als Archiv erhalten. Und mir nur noch der Hinweis an die regelmäßigen Konsumenten: Ihr müßtet leider den RSS-Feed an neuer Stelle erneut abonnieren (deshalb heißt es “neu”), dafür könnt Ihr diese alte Spur abbestellen. Sorry wegen des Aufwands.

Ich hoffe, wir lesen uns (ab jetzt) auf drikkes.com/.

Stay crazy! Direktlink zur Daily Show, via 6h057.net/.

Gospel Aerobics

Natürlich weiß man, daß minus und minus nicht immer zwingend plus ergeben müssen. Eine Binsenweisheit, und da sind wir auch direkt beim Thema: Wenn man zwei dermaßen dämliche Dinge wie Gospel und Aerobics zusammenschraubt, dann kann das nur in die Binsen gehen. Zweifelsohne das WTF?! des Tages, wenn nicht der ganzen Woche. “Inspiration for both body and soul”, da fällt mir doch weiter nichts zu ein, ich spare mir an dieser Stelle sogar die eigentlich obligatorische Kritik an der Institution Kirche.

Auch wenn als Vorturnerin mit Michelle LeMay eine Weltmeisterin da rumhampelt und der Clip nicht total billig aussieht, habe ich zuerst auf ein krudes Einzelstück gehofft getippt. Eine YouTube-Suche der beiden Begriffe hat mich leider eines Besseren belehrt. Ich weiß noch nicht einmal, in welche Kategorie ich das hier einordnen soll. Aber vieles will man gar nicht wissen; und manches hätte man lieber gar nicht erst gesehen.

Beim Anschauen Ton aufdrehen nicht vergessen, sonst catcht Ihr den Spirit nie. (via)

Zeitbegriffe ändern sich

Eine neue wissenschaftliche Studie, angefertigt von einem Team unter der Leitung von Dr. Hektor Chantal von der August-Uppsala-Universität in Ebennichtuppsala, wartet mit bahnbrechenden Erkenntnissen bezüglich des nach außen hin kommunizierten Zeitbegriffs von Politikern auf. Nach Auswertung mehrererer 10.000 Parteitagsreden, Parlamentsdebatten sowie TV- und Zeitungsinterviews liegen somit erstmals gesicherte Erkenntnisse darüber vor, was Volksvertreter wirklich meinen, wenn sie wie auch immer geartetete Fristigkeiten in den Mund nahmen. Die Ergebnisse der Studie in aller Kürze:

kurzfristig = Das ist purer Aktionismus.

mittelfristig = Soll sich doch die nächste Legislaturperiode damit rumschlagen.

langfristig = Wenn ich tot bin.

Passend zum Thema Vergänglichkeit: eine großartige Bildersammlung real gebauter Schneemänner auf weburbanist.com/, plus ihre Vorbilder aus den Comics von Calvin & Hobbes. (via) Und damit kommen wir zum Serviceteil dieses Posts, einer Liste von Webcomics, die jetzt keine großen Insidertipps bereithält, aber halt erklärt, was ich so witzig finde. Jedenfalls haben es diese paar aus dem überbordenden Internetangebot für wirklich jeden Geschmack in meinen RSS-Reader geschafft:

wulffmorgenthaler.com/
ahoipolloi.blogger.de/
xkcd.com/
pbfcomics.com/
nichtlustig.de/

Und Ihr so?

Spam again

Noch immer landen regelmäßig Leute durch den Suchbegriff “Spam” auf meinem Blog. Genauer: bei diesem Artikel, der nebst einer Produktabbildung ein paar Betreffzeilen von Spam-Mails auflistet, die ich erhalten habe.
Nun hat letzte Woche der Vintage Ad Browser seine Runde durch die üblichen Netzkanäle gemacht und dort findet man neben allerlei anderen Printanzeigen zu den unterschiedlichsten Produkten aus vergangenen Zeiten eben auch Werbung für Spam – von den 30ern bis in die 80er-Jahre. Ein tolles Tool, nicht nur für Werber wie mich. Hier ein Beispiel, siehe auch die Abbildung unten:

Als – sagen wir mal diplomatisch – Musicalnichtfan habe ich mir ihr Spamalot natürlich selbst als Kölner nicht angesehen. Den klassischen Spam-Sketch von Monty Phyton möchte ich Euch an dieser Stelle aber nicht vorenthalten. Kann man immer wieder gucken; und wer ihn noch nicht kennt, bekommt einen ziemlich guten Eindruck, warum dieser Online-Reklamemüll heutzutage Spam genannt wird.

so langsam

Sehr sympathisch: Marcus Böschs 5-Minuten-Manifest. Und via Nerdcore der Hinweis auf das International Institue of Not Doing Much und seine Regeln. Hoffentlich kollidiert eine Mitgliedschaft dort nicht mit meinem Engagement für das WETI. Wohl eher nicht, abwarten.

Und weil René einfach der schnellste ist, habe ich die neuen Kleptones-Mixe ebenfalls zuerst bei ihm gehört. Besonders Uptime hat es mir angetan. Press play.

Nicht mehr warten muß man in Essen und Umgebung. Die ruhrbarone.de/ legen zur Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres eine Sammlung von Bloglinks zum Geschehen vor. Also: Spread the word, soll ja kein Geheimnis bleiben, sondern sich schnell rumsprechen.

Könnt Ihr mich hören?

Mit dem Aufhänger meines letztjährigen Lieblingsweihnachtsgeschenks Smoke Smoke Smoke that Cigarette: Eine Verherrlichung des Rauchenshabe ich drüben auf SOUNDS LIKE ME mal was über Rauch gebloggt. Hoch n. Dort gibt es auch einen Artikel über ein mir bisher unbekanntes, aber sehr sympathisch aussehendes Filmmagazin namens Little White Lies.

Ein Manifest ist besser als das andere. Prognose, wenn es denn endlich auf Englisch erschienen sein wird, dann wird kein Hahn mehr danach krähen. Deshalb kann man es auch jetzt schon kommentieren. Denn darauf hat die ganzeweite Welt gewartet. Not.

Fast so wenig wie auf den an die Filmindustrie gerichtlichen Rat von U2-Sänger Bono in der New York Times, doch bitte ein wenig mehr chinesische Überwachsamkeit an den Tag zu legen, was das Internet betrifft. (via @elektrotanja)
Zweiflügelige Klappigkeit, praktisch: so brauche ich mir weder Pocahontas, noch Avatar anzuschauen.

Kommt da jetzt eigentlich was?

Könnt Ihr das sehen? Mal wieder ein Flowchart.

Nebelwerfer

Unglaublich, wie dieser Artikel im Rheinischen Merkur die Fakten verdreht. Die Kirche hat ein wenig an ihrer PR verbessert, Kirchentage zu modernen Events umgestaltet, usw. “Das Jahrzehnt der Religion” – wirklich ungläubiges Staunen während der Lektüre, aber im letzten Absatz des Textes wird es dann doch kleinlaut zugegeben. Wenn das alles nur Ansichtssachen wären, dann wären Vorschläge wie etwa der einer “Ethik-Steuer, um Austritte zu bremsen” wohl kaum nötig. Genauso unnötig wie der Bindestrich in der zitierten Überschrift, liebe taz, auch wenn ich inhaltlich dem Geschriebenen vollkommen zustimmen kann.

Auf was man so zwischen Weihnachten und Silvester alles reagiert, daß einem sonst am Arsch vorbeigehen würde. Dabei gäbe es doch viel sinnvollere Feiertage. Ich bin zwar jahrelang einzig aus Faulheit nicht aus der Kirche ausgetreten und finde ja, überzeugte Atheisten legen in ihrem Auftreten oft selbst etwas zuviel missionarischen Eifer an den Tag. Trotzdem möchte ich weges des in ein paar Stunden zuende gehenden Darwin-Jahres noch einmal auf die Forderung nach einem Evolution Day hinweisen.

Nur, falls jemand noch einen guten Vorsatz braucht. Das gilt nicht nur für die Branchenbuddies aus dem Brand Camp, diese Regel sollten sich viele Leute zu eigen machen.

In diesem Sinne…

bellens of Bauer

Weihnachten. Wollte ich ja eigentlich durch mit sein. Kommt man aber nicht darum herum. Wenigstens den Wortunwitz “geschenkt” sollte man sich… – nee, da falle ich nicht darauf herein. Ein paar noch wertvollere Tipps für’s Leben findet man hier.

Sonst so? Oil on canvas the FlashGlamTrash way. Bald heißt es ja: Prost Neujahr!

root ski

Ich finde Peter Richters Artikel Die Neophilister auf faz.net/ ziemlich gut. Okay, wenn er nicht unterschlägt, dann verharmlost er die Rolle der unter dem Prädikat Kulturpessimisten subsummierten Stimmen. Als ob die klassischen Verlagsvertreter nur nörgelnd danebenstehen würden – im Gegenteil: sie leisten ganze Lobbyarbeit, um für sie, nicht den Konsumenten, das Beste dabei herauszuholen. Daß es dem aber gar nicht auffällt, weil er eben nicht zur Avantgarde, sondern zum Mainstream gehört, läßt die Protagonisten des Fortschritts leider ziemlich dumm dastehen. Richter hat entweder also oder trotzdem ein Problem: Bei aller Häme bleibt die von ihm kritisierte Internetkolumne mit dem schönen Titel Standardsituationen der Technologiekritik von Kathrin Passig immer noch wahr. In diesem Zusammenhang interessant ist das Interview zum Leistungsschutzrecht auf carta.info/.

eher nich so

Ich muß allerdings zugeben, daß das mit meinen reinen RL-Freundschaften vor dem social turn im Netz auch nicht anders gewesen ist. Ich habe in Bochum gewohnt und studiert. Die Uni ist groß genug, um ein paar interessante Leute zu treffen und die Stadt klein genug, um diese Leute auch wiederzutreffen. Da hat sich sowas wie Kontakthaltung (für mich) einfach erledigt. Wenn man genug vom Alleinsein hatte, dann mußte man tagsüber nur in die Cafeteria oder abends die wenigen üblichen Kneipen abklappern, Parties haben sich schon Tage, manchmal Wochen vorher rumgesprochen.

Ich habe damals genausowenig telephoniert wie heute. Nur hatte ich kein Internet zuhause, sondern mußte weit entfernt lebenden Bekannten eMails schreiben, die ich von der ständig überfüllten Rechnerinsel in der UB abgeschickt habe – nicht allzu häufig, wie sich denken läßt. Wer zu dieser Zeit aus Bochum weggezogen ist, der hat sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (für ein paar Jahre) aus meinem Leben verabschiedet. Aus den Augen, aus dem Sinn. Aber damals wollte ich auch noch nach meinem Studium beruflich in einem Auktionshaus für den Ankauf der Briefe berühmter Personen zuständig sein. Diesen Voyeurismus kann man heutzutage im Netz ausleben. Aber die Existenz eines Traumjobs bestreite ich bis zu diesem Moment.

Note to self: Dafür habe ich dank @sillium wieder was gelernt. #plenken

rampenreste

Es geht mal wieder um Reklame. Und was das alles mit Privatsphäre zu tun hat. Oder warum der Begriff Guerrilla-Taktik wörtlich zu nehmen ist. Anlaß für mich, mal wieder über meine Zunft und darüber nachzudenken, wie sie mit ihren Opfern umgeht, ist dieser Artikel über  checkdisout.com/ auf spreeblick.com/ gewesen. Und wenn man sich die Videos der Podiumsdiskussion anschaut, kann man sogar sehen (und hören), was für ein Unsympath Guido Heffels ist. Wie man sich im Netz beliebt macht, daß hat der rote Irokese mit seiner Gegenrede zu Schirrmachers Payback gezeigt.

Erklären wir ihnen, dass der Unterschied zwischen der Veröffentlichung der eigenen Daten und der staatlichen Überwachung der gleiche ist wie der Unterschied zwischen “sich im Klo einschließen” und “im Klo eingeschlossen werden”.

Natürlich kennt jeder den Artikel, aber ich zitiere ihn wahrscheinlich auch nur deshalb von Seite 2, um zu zeigen, daß ich ihn zuende gelesen habe. Solltest Du auch, er wird nämlich nach dem Klick zum Ende hin besser. Need a drink? Dann kämst Du wenigstens mal vom Rechner los (Flowchart).

Nochmal Werbung: Heute Abend Das Haus in drei Radios.


ACHTUNG!

Dieses Blog wird nur noch als Archiv genutzt. Die neue Adresse lautet http://drikkes.com, sonst hat sich wenig geändert. Bitte in Blogrolls, RSS-Readern u. ä. aktualisieren. Danke!

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