Letztes Jahr wollte der Saarländische Rundfunk sein neues Programmschema mit Anzeigen und Plakaten bekannt machen. Die Vorschläge sind agenturintern gut angekommen und haben sich durchgesetzt. Aber der SR hat sich für eine einheimische Werberei entschieden – und gleich mal Manuel Andrack miteingemeindet.

Funkspot 1
Wir hören das geschäftige Treiben auf einem Filmset. Zuerst ein hektisches Nacheinander verschiedener Stimmen:
„Ruhe!“
„Kamera läuft.“
„Ton läuft.“
„Uuuuund Action!“
Eine kurze Pause lässt die Spannung steigen. Dann folgender Dialog:
„Un?“
„Un selbs’?“
„Ei joh.“
Im Hintergrund setzt Musik ein, dazu der Abbinder:
„Von 18.00 bis 20.00 Uhr bekommen Sie im dritten Programm alle Infos aus der Region. Saarländischer Rundfunk. Wir sehen nah statt fern.“

Funkspot 2
Wir hören im nicht zu aufdringlichen Hintergrund alltägliche Straßengeräusche. Es beginnt folgender Dialog:
„Un?“
„Un selbs’?“
„Ei joh.“
Für einige Sekunden sagt niemand etwas. Plötzlich:
„Und Cut! Danke, die Szene ist im Kasten.“
Dann setzen die typischen Geräusche auf einem Filmset ein. Die Soundkulisse geht in Musik über, dann der Abbinder:
„Von 18.00 bis 20.00 Uhr erfahren Sie bei uns, was in unserem Bundesland so passiert. Saarländischer Rundfunk. Wir sehen nah statt fern.“

Nachtragende Erklärung: „Wir sehen nah statt fern.“ hat meinem damaligen Artpartner und mir besser gefallen (siehe Spotskripts), aber Vorgesetzte sind eben auch Durchgesetzte (siehe Plakatlayouts).






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