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Könnt Ihr mich hören?

Mit dem Aufhänger meines letztjährigen Lieblingsweihnachtsgeschenks Smoke Smoke Smoke that Cigarette: Eine Verherrlichung des Rauchenshabe ich drüben auf SOUNDS LIKE ME mal was über Rauch gebloggt. Hoch n. Dort gibt es auch einen Artikel über ein mir bisher unbekanntes, aber sehr sympathisch aussehendes Filmmagazin namens Little White Lies.

Ein Manifest ist besser als das andere. Prognose, wenn es denn endlich auf Englisch erschienen sein wird, dann wird kein Hahn mehr danach krähen. Deshalb kann man es auch jetzt schon kommentieren. Denn darauf hat die ganzeweite Welt gewartet. Not.

Fast so wenig wie auf den an die Filmindustrie gerichtlichen Rat von U2-Sänger Bono in der New York Times, doch bitte ein wenig mehr chinesische Überwachsamkeit an den Tag zu legen, was das Internet betrifft. (via @elektrotanja)
Zweiflügelige Klappigkeit, praktisch: so brauche ich mir weder Pocahontas, noch Avatar anzuschauen.

Kommt da jetzt eigentlich was?

Könnt Ihr das sehen? Mal wieder ein Flowchart.

Nebelwerfer

Unglaublich, wie dieser Artikel im Rheinischen Merkur die Fakten verdreht. Die Kirche hat ein wenig an ihrer PR verbessert, Kirchentage zu modernen Events umgestaltet, usw. “Das Jahrzehnt der Religion” – wirklich ungläubiges Staunen während der Lektüre, aber im letzten Absatz des Textes wird es dann doch kleinlaut zugegeben. Wenn das alles nur Ansichtssachen wären, dann wären Vorschläge wie etwa der einer “Ethik-Steuer, um Austritte zu bremsen” wohl kaum nötig. Genauso unnötig wie der Bindestrich in der zitierten Überschrift, liebe taz, auch wenn ich inhaltlich dem Geschriebenen vollkommen zustimmen kann.

Auf was man so zwischen Weihnachten und Silvester alles reagiert, daß einem sonst am Arsch vorbeigehen würde. Dabei gäbe es doch viel sinnvollere Feiertage. Ich bin zwar jahrelang einzig aus Faulheit nicht aus der Kirche ausgetreten und finde ja, überzeugte Atheisten legen in ihrem Auftreten oft selbst etwas zuviel missionarischen Eifer an den Tag. Trotzdem möchte ich weges des in ein paar Stunden zuende gehenden Darwin-Jahres noch einmal auf die Forderung nach einem Evolution Day hinweisen.

Nur, falls jemand noch einen guten Vorsatz braucht. Das gilt nicht nur für die Branchenbuddies aus dem Brand Camp, diese Regel sollten sich viele Leute zu eigen machen.

In diesem Sinne…

zum Quadrat

Ich nutze nun seit ein paar Wochen Foursquare parallel zu Gowalla. Dazu immer noch Brightkite aus dem mittlerweile einzigen Grund der problemlosen Friendfeed-Integration. Drei sind mindestens einer zuviel, und wenn mir niemand verrät, wie ich einfach (also ohne via Facebook oder Twitter im Endeffekt doppelt) einen der beiden ersten Dienste freundschaftsgefüttert bekomme, heißt das wohl: Entweder Fourquare oder Gowalla, einer wird auf der Strecke bleiben.

Das Dummblöde ist nur, daß ich mich nicht entscheiden kann. Mal finde ich Gowalla schicker, dann wieder Foursquare spaßiger, mal wieder das eine praktischer als das andere. Für 4² gibt es immerhin so gute Anwendungen wie wheredoyougo.net/ (s. u.), falls ich mal wissen will, wo ich mich im letzten Monat so rumgetrieben habe. Oder das jemand anderen interessiert. (An dieser Stelle Grüße an meinen “Mayor of Wiener Platz”-Konkurrenten Henrik G. ohne “d” – ich muß mal wieder bei der pl0gbar vorbeischauen.)

Wie man an meiner Innenstadtvermeidung sieht, habe ich die meisten Weihnachtsgeschenke online gekauft. Das hier habe ich noch nicht ausprobiert.

Via @tanith ist hier noch der Hinweis auf Teil 1 des neuesten Blechs von DJ Food hereingesonnenscheint. Falls Euch einige Tracks bekannt vorkommen: Das Ding ist der Auftakt einer Compilationreihe zum 20. Warp-Geburtstag. Also happy label birthday! Und für alle, die mit Elektronik nicht soviel anfangen können, aber sonst mit Musik ziemlich was am Hütchen haben: unbedingt mal SoundCloud auschecken, neben so schick einbettcustomizebaren Playern wie da unten haben die noch so einiges zu bieten.

So press play.

bellens of Bauer

Weihnachten. Wollte ich ja eigentlich durch mit sein. Kommt man aber nicht darum herum. Wenigstens den Wortunwitz “geschenkt” sollte man sich… – nee, da falle ich nicht darauf herein. Ein paar noch wertvollere Tipps für’s Leben findet man hier.

Sonst so? Oil on canvas the FlashGlamTrash way. Bald heißt es ja: Prost Neujahr!

schneiderweiß

Nur ein kleiner Reminder zum Wochenende für all die iPhonie-Hipster, die sich (immer noch) für Achso-state-of-the-art halten. Werft mal einen Blick auf die heutigen App-Charts im iTunes-Laden:

Am Dienstag bin ich auf einem Peaches-Konzert gewesen, das ist auf pretty-paracetamol.de/ ziemlich gut beschrieben worden; nur bin ich halt veritabler Fan und habe es etwas euphorischer gesehen. Ich füge noch hinzu, daß die Hipsterdichte relativ hoch gewesen ist, man dafür aber im Publikum ungestört rauchen konnte, obwohl es eigentlich verboten gewesen ist. Anläßlich Ihres Debütalbums habe ich sie mal im Duisburger Hundertmeister gesehen. Tolle Show, wird wohl an die zehn Jahre her sein.

Internetadresse der Woche: http://pla.net/

WTF?! des Monats: http://www.cfpd.de/

Ich habe mir dieses Notizbuch bestellt. Schade, daß vor dem Druck nicht automatisch die Tweets aussortiert werden, die einen Link enthalten. Trotzdem eine witzige Angelegenheit, wie ich finde. Mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst.

Auch schon älter: Der Hinweis auf die von David Lynch selbst erzählte Anekdote, wie er das Angebot von George Lucas himself abgelehnt hat, bei Return Of The Jedi Regie zu führen. “What if…”

Rausschmeißer

root ski

Ich finde Peter Richters Artikel Die Neophilister auf faz.net/ ziemlich gut. Okay, wenn er nicht unterschlägt, dann verharmlost er die Rolle der unter dem Prädikat Kulturpessimisten subsummierten Stimmen. Als ob die klassischen Verlagsvertreter nur nörgelnd danebenstehen würden – im Gegenteil: sie leisten ganze Lobbyarbeit, um für sie, nicht den Konsumenten, das Beste dabei herauszuholen. Daß es dem aber gar nicht auffällt, weil er eben nicht zur Avantgarde, sondern zum Mainstream gehört, läßt die Protagonisten des Fortschritts leider ziemlich dumm dastehen. Richter hat entweder also oder trotzdem ein Problem: Bei aller Häme bleibt die von ihm kritisierte Internetkolumne mit dem schönen Titel Standardsituationen der Technologiekritik von Kathrin Passig immer noch wahr. In diesem Zusammenhang interessant ist das Interview zum Leistungsschutzrecht auf carta.info/.

eher nich so

Ich muß allerdings zugeben, daß das mit meinen reinen RL-Freundschaften vor dem social turn im Netz auch nicht anders gewesen ist. Ich habe in Bochum gewohnt und studiert. Die Uni ist groß genug, um ein paar interessante Leute zu treffen und die Stadt klein genug, um diese Leute auch wiederzutreffen. Da hat sich sowas wie Kontakthaltung (für mich) einfach erledigt. Wenn man genug vom Alleinsein hatte, dann mußte man tagsüber nur in die Cafeteria oder abends die wenigen üblichen Kneipen abklappern, Parties haben sich schon Tage, manchmal Wochen vorher rumgesprochen.

Ich habe damals genausowenig telephoniert wie heute. Nur hatte ich kein Internet zuhause, sondern mußte weit entfernt lebenden Bekannten eMails schreiben, die ich von der ständig überfüllten Rechnerinsel in der UB abgeschickt habe – nicht allzu häufig, wie sich denken läßt. Wer zu dieser Zeit aus Bochum weggezogen ist, der hat sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit (für ein paar Jahre) aus meinem Leben verabschiedet. Aus den Augen, aus dem Sinn. Aber damals wollte ich auch noch nach meinem Studium beruflich in einem Auktionshaus für den Ankauf der Briefe berühmter Personen zuständig sein. Diesen Voyeurismus kann man heutzutage im Netz ausleben. Aber die Existenz eines Traumjobs bestreite ich bis zu diesem Moment.

Note to self: Dafür habe ich dank @sillium wieder was gelernt. #plenken


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