Mit 'hiphop' getaggte Einträge

Jay-Z again

Mal wieder hat es den Rapper erwischt, besser: ist ihm diese Ehre zuteil geworden. Nach dem Grey Album von DJ Danger Mouse (Gnarls Barkley et al.), in dem Jay-Zs Black Album mit dem White Album der Beatles vermixt worden ist.

jaydiohead_cover1Nun also Jaydiohead, ein Mashup-Album, das Hits der englischen (wie es so schön heißt) Ausnahme-Rockband Radiohead und dem besonders in den USofA ebenfalls erfolgreichen Rapperfreund der allgegenwärtigen Beyoncé zusammenbringt. Unter dem Namen Minty Fresh Beats stellt ein junger New Yorker, der gerade einmal 22jährige Max Tannone, die zehn Songs plus Cover gratis zum Download auf jaydiohead.com/ bereit. Und auch wenn ich nicht alle Mixes für gelungen halte, ist die Aktion in meinen Augen trotzdem gelungen. Er hat sich mit solider Arbeit und einer guten Idee ins Gespräch gebracht. Ich hoffe, der Mann bekommt für diese Aktion keinen Ärger.

Am Ende noch zwei Videobeispiele, wie man es nicht machen sollte. Schon seltsam, daß die offiziellen Kolaborationen von Jay-Z meiner Meinung nach so in die Hose gehen.

roots und wasser

Vorgestern haben The Roots im Kölner E-Werk gezeigt, wie man ein mehr als ordentliches, nämlich ein grandioses Konzert als HipHop-Band hinlegt. “2 turntables and a microphone” ist als Konzept doch ein wenig ausgereizt und so hat sich auch ein nahezu komplett anderes Publikum als vor einer Woche zum Stelldichein eingefunden.

Gitarrist, der nebenbei auch stimmlich was hergemacht hat, und vor allem Bassist (Hammersolo!) beherrschen ihre Instrumente, das hat man gesehen. ?uestlove ist und bleibt der lässigste Trommler in history. Aber der eigentliche Star des Abends ist (ja, richtig gelesen) der Tuba-Spieler – auf dem Photo leider nur schwer zu erkennen.

The Roots live

The Roots live

Bis auf wenige Lieder hat der Mann mit einer unerschöpflich scheinenden Energie sein Instrument beackert, dessen Trichter am äußersten Ende immerhin einen geschätzten Meter umfasst hat. Dazu ist er von einem Ende der Bühne zum anderen gesprungen und hat sich dabei gerüttelt und ein geschüttelt, daß es eine Freude gewesen ist, ihm zuzusehen.
Hinzu kommt bei den Roots eine unheimliche Offenheit, was die Soundeinflüsse angeht; zwischendurch sind so einige Titel angecovert worden, als Höhepunkt des Abends ist hier sicherlich die Verwurstung eines Lieds der Guns ‘n’ Roses zu nennen.

Zum Eintragstitel:
Natürlich ist es ein Nichtraucherkonzert gewesen. Und obwohl der Mann von der Security im hinteren Hallenteil zu jeder Qualmwolke gehechtet ist, um den Verursacher zu bitten, das Rauchen zu unterlassen, ist es mir gegen Ende des Konzerts gelungen, eine ganze Zigarette inmitten von Publikum zu verblasen.
Davor hat einen das Sicherheitspersonal gezwungen, mitten im Open Air Bereich zu rauchen, also nicht geschützt in einer Ecke. Wohl gemerkt war das Wetter eine Sau – kalt, windig und nass. Hier auch das heimliche Highlight des rundum gelungenen Abends: Nachdem der Security-Mann zuerst für eine knapp bekleidete Tussi eine Ausnahme gemacht hat, sich bei den restlichen Rauchern (zugegeben: ihre Freundinnen haben zuerst lautstark gemurrt) darüber Unmut geäußert hat, ist der seine Macht demonstrieren wollende Möchtegernmacho eingeknickt und hat die Frau zu den anderen Qualmern beordert.

Nennen wir es Rapmusik

Hauptsächlich deshalb, weil ich nie weiß, wie ich das andere Wort schreiben soll.

HipHop oder Hip-Hop oder Hip Hop oder Hiphop

Gestern also DILATED PEOPLE in der Essigfabrik. Die beiden Vorbands aus Köln gingen trotz Heimvorteil gar nicht. Die Namen habe ich zum Glück sofort wieder vergessen. Das Publikum war so schlimm wie befürchtet. Für beide Punkte gilt: Unglaublich wie man einfach stehen bleiben kann und sich jahrelang überhaupt nicht weiterentwickelt.

Der dritte Act, Franzosen, machte dann schon wieder Lust auf mehr. Aber DILATED PEOPLE zeigten dann, daß Stillstand nichts Schlechtes sein muß. Souveräner Auftritt. Versöhnlicher Abschluß.rap

Back in the days…

Umso bitterer, weil ich selbst jahrelang nahezu ausschließlich Rap gehört habe. Anfang der 90er hat sich mein Musikgeschmack von Snap über MC Hammer und Vanilla Ice bis zu den Dream Warriors und schließlich Public Enemy. Es ist meine Jugend gewesen und gleichzeitig das Golden Age of Rap mit Artisten wie: Ice-T, House of Pain, EPMD, etc. Diese Liste ließe sich um Dutzende erweitern.
Ich bin jedenfalls angefixt gewesen; der aufkommende dt. HipHop (?) hat mich dabei nur am Rande interessiert. Aber irgendwann ist auch diese Phase zuende gegangen, auch wenn ich auch jetzt noch ab und an in dieser Sparte unterwegs bin. Dann aber in der – nennen wir es – zeitgemäßeren Variante.

Es gibt auch heute noch abseits des Mainstreams guten Rap (z. B. Dälek, Spank Rock, etc.), aber ich würde nie (mehr?) auf die Idee kommen, meinen ganzen Lifestyle danach auszurichten.


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