Mit 'manifest' verschlagwortete Einträge

Geld, mal wieder

Ich habe schon vor einiger Zeit über die neueste Aktion der Chapman Brothers gebloggt, wobei sie im Antlitz der Queen etwas verzeichneten. Heute läuft mir auf boingboing.net/ dieser alberne Spaß über den Weg.

buckfart

Mal wieder eine Antwort auf das Internet-Manifest, von dem ich ja nun alles andere als begeistert bin. Aber solange die Kritiker Derartiges zum Besten geben, …

10. Meinungsfreiheit verkommt …
… ohne professionellen Journalismus zum Blabla.

… und dann selbst nichts als die abgedroschensten Allgemeinplätzchen zusammenbacken können, – ach, solange lohnt es sich noch nicht einmal, sich darüber aufzuregn. Ich möchte ein e! kaufen.

File under ‘Traufe’: Saul Taylor on monocle.com/ about art or ad.

l.a.t.f.h.

Kamin. Und nichts dahinter. Also Ansicht von so schräg, kann man wohl kaum als Profil bezeichnen. Zeichnen Schongang nicht. Und ein Stilleben wird Erstgeborenenrecht sowieso nicht draus. Erbfolge, Erbsenfollowing. Dann wird mit großem Glockenanhang plötzlich ausgerufen „Kaltschaummatratzen is king!“ – Hallelujah, die neueste Sandale ist gefunden.

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Zurückspulen // Okay, zuerst hielt ich es auch für nicht mehr als eine Weitere Witzige Website. Dann habe ich diesen Artikel auf adbusters.org/ gelesen. (Dazu damnext mehr.) Für heute muß deaser Teaser genügen. Ey Liste, I got work to do.

Etymonologisch, labern was das Zeug hält. „Was?“ Die Dinge hergeben, kein Erdbeben. Hof(f)berichterstattung kommt jetzt von Hoffen. Bis etwas abfällt, aber die Realität irgendwo zwischen/Nischen Avantgarde und Mainstream sieht im Netz doch wohl eher so aus. Zum Glück. Erst wenn der Hype um so etwas dabei herauskommt, dann stehen wir (wer?) wirklich vor Neuen Problemen 4.

Zu diesem Manifest wollte ich doch eigentlich nichts sagen. Was geht mich das an, bin ich Journalist? Ist doch albern, halbherziger Kinderkram. Ich bin höchstens noch verwirrter. Verzerrter.

Kracher der Woche für mich: Auf der kommenden Frankfurter Buchmesse wird es eine Veranstaltung mit dem Titel Von der Musikindustrie lernen geben. Prof. Dieter Gorny wird selbstredend anwesend sein.

Noch ein Hinweis auf das hier. Schlußendeaus.

an die Nieren

Am Wochenende kein Internet gehabt, zuhause. Also unter anderem 5 gegen Jauch geguckt, aber keine einzige Minute von 24h Berlin. Eigentlich beides nicht der Rede wert, trotzdem gab es in meiner Twittertimeline kaum andere Themen. Wieso ich das weiß? Okay, ab und an habe ich per iPhone reingeschaut. Ansonsten unbenetzt, ehrlich.

Also unter anderem neben der üblichen Zeit (großartiger Artikel über einen Schützenverein im Magazin) zwei Zeitschriften durchgeblättert. Eigentlich ebenfalls nicht besonders interessant, da ich in beide regelmäßig zwei bis acht Blicke werfe: 1) Missy: Eine Leserbriefschreiberin in der neuen Ausgabe hat schon recht – ein klein wenig zu musiklastig das Ganze. Aber gründlich unterstützenswert, allein weil man auf solche Sachen aufmerksam gemacht wird. (Überlege also, am 25. September nach Düsseldorf zu fahren. Sonst noch jemand?)

2) Style and the family tunes: Die ein oder andere Inspiration ist immer drin, aber vor allem der Optik wegen. Weshalb ich hier Print gegenüber Online den Vorzug gebe.

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via

Internet-Manifest? Schön wär’s. Wenn es einmal raucht, don’t tell my Facebooker.

Manifestationen

Der Herr @jkleske hat mich (als Teil seiner Gefolgschaft) heute Morgen zweimal auf Programmatisches hingewiesen, das in die ungefähr gleiche Richtung geht. Die Verkündigung des Pragmatischen, wenn nicht sogar des Pragmatismus’. Hier wird geradezu ein Paradebeispiel des Getting Things Done vorgeführt. Aber Marschrichtung ist ja nicht so meins – egal wohin.

Joshua Rothaas )for( Bre Pettis

Joshua Rothaas )for( Bre Pettis

Wie swiss-miss.com/ berichtet, fordern die Niederländer von Platform21 ein Umdenken bei den Produktionsmethoden, von der Wegwerfgesellschaft hin zu bleibenden Werten und deren -schätzung. Ein frommer Wunsch, aber irgendjemand muß ihn ja aussprechen. Recht haben sie damit nämlich trotzdem.

Man kann das auch unausgegorener radikaler angehen. Doch was kann ich meckern: Ein paar Links, ein Bildchen, dazu ein paar dürre Sätzchen – fertig ist der Blogpost.

Zum Schluß noch der Hinweis auf die Ergebnisse der ersten Twitterumfrage für den deutschsprachigen Raum. Relativ interessant.


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  • _köln November 30, 2009
    Ich mag es hier in Köln ja gerade, weil es nicht so verdammt cool wie Berlin oder so unverschämt schick wie Hamburg tut. Aber natürlich kann dieses überdimensionierte rheinländische Provinzkaff auch ziemlich nerven. Ob diese dämliche U-Bahn, von der ich mir in meinen tollkühnsten Träumen eine tägliche Zeitersparnis von mehr als einer Viertelstunde erhoffe, j […]
  • Aronal und Elmex November 28, 2009
    Klassiker. Ich habe beispielsweise, durch meine Eltern konditioniert, nach meinem Auszug jahrelang ausschließlich CD-Seife gekauft. Bei uns zuhause hat es keine andere Seife gegeben, und mir ist die Existenz anderer Seifenmarken sozusagen erst aufgefallen, als besagte Marke bei einem Supermarktbesuch einmal ausverkauft gewesen ist. Eigentlich eine Traumvorla […]
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