Posts Tagged 'werbung'

rampenreste

Es geht mal wieder um Reklame. Und was das alles mit Privatsphäre zu tun hat. Oder warum der Begriff Guerrilla-Taktik wörtlich zu nehmen ist. Anlaß für mich, mal wieder über meine Zunft und darüber nachzudenken, wie sie mit ihren Opfern umgeht, ist dieser Artikel über  checkdisout.com/ auf spreeblick.com/ gewesen. Und wenn man sich die Videos der Podiumsdiskussion anschaut, kann man sogar sehen (und hören), was für ein Unsympath Guido Heffels ist. Wie man sich im Netz beliebt macht, daß hat der rote Irokese mit seiner Gegenrede zu Schirrmachers Payback gezeigt.

Erklären wir ihnen, dass der Unterschied zwischen der Veröffentlichung der eigenen Daten und der staatlichen Überwachung der gleiche ist wie der Unterschied zwischen “sich im Klo einschließen” und “im Klo eingeschlossen werden”.

Natürlich kennt jeder den Artikel, aber ich zitiere ihn wahrscheinlich auch nur deshalb von Seite 2, um zu zeigen, daß ich ihn zuende gelesen habe. Solltest Du auch, er wird nämlich nach dem Klick zum Ende hin besser. Need a drink? Dann kämst Du wenigstens mal vom Rechner los (Flowchart).

Nochmal Werbung: Heute Abend Das Haus in drei Radios.

Zeitzeichensatz (der Zeit)

Für eine rotierende Küche fahre ich sogar nach Düsseldorf. Überhaupt Kunst: Auf wirres.net/ wird aus der brand eins zitiert, rebelart.net/ schlägt mit der Verteidigung der Street Art gegen Sebastian Frenzel in dieselbe Kerbe und ich denke mir beim Lesen des Artikels über die gerade in Brühl stattfindende David-Lynch-Ausstellung auf zeit.de/, daß ich trotzdem hinfahren werde, um sie mir anzuschauen.

Ach, Ihr mit Euren Satzzeichern, Yahoo! und Aol. Aber wenigstens versuchen sie es noch, im Gegensatz zu anderen. Und Absolut: Schöne Frauen sind leider kein adäquater Ersatz für eine formvollendete Flasche – zumindest in der Werbung nicht.

Noch ein paar Bilder.

mind the

Clay Shirky mit gewohnt eloquenter Provokanz (oder umgekehrt) über die Analogie von Prohibition und Copyright. Man wird kaum oder nur mit sehr großen Anstrengungen gegen das allgemeine Nutzerverhalten ankommen. Das Verhältnis von Link und Content wird sich kaum wieder umkehren lassen; weil es das Wesen des Netzes ist. Trotzdem nett, sich die Situation mal andersrum vorzustellen.

ideia

Was ich definitiv nicht brauche: Listencharts.
Und lasst die Werbefinger von Weihnachten. #proGAP

Spitzenidee

Ambient – ein schreckliches Wort. Bei der unten abgebildeten Außenwerbung frage ich mich allerdings, ob Toblerone wirklich den vorhandenen Fahrradständer benutzt oder ihn nicht gleich samt der Verkleidung dort platziert hat. Aber letztlich auch egal, die Idee jedanfalls ist gelungen, finde ich.

(via ffffound.com/)

Dia Amis sind auch beim Thema Bloggen/Werbung mindestens einen Schritt weiter als wir hier, wie die nytimes.com/ berichtet.

Wenn Superhelden auf Facebook wären. (via)

Matireal

cantyouseeimbusy.com/

theonion.com/ verkündet das Ende aller Pepsi-Werbung.

Dabei hat Werbung Zukunft.

Die deutsche Politik mit Marketing-Begriffen erklärt.

Viel versprechend: blogjournalisten.com/

Der Elektrische Reporter zum Thema Online-Journalismus. Und Geld.

Trotsky: the graphic novel (via nerdcore)

Zweimal zweckentfremdete Einkaufswagen: Stuhl und Fahrwerk.

Ein offener Brief an IKEA sein Chef.

Hinterhergeschickt: Warum ich Manufactum hasse.

New York, I Love You (trailer)

So. Wochenende.

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biz de

Das ist Deutschland. Soviel zu JAKO, der Sportartikelhersteller hat sich endlich geäußert. Bitte auch auf die dort verlinke Presseerklärung klicken und den Grad der öffentlichkeitsgerechten Verlogenheit bitte selbst einschätzen. Dagegen unbestreitbar gut ist die neue Folge von elektrischer-reporter.de/ zum Thema Web-Wahlkampf. Passend dazu, falls ihn auch nur einer nicht kennt: der Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung.

Who’s heard? Who’s nerd?

Das Maul aufreißen wie am Stammtisch, aber dann ernstgenommen werden wollen wie der etablierte Journalismus. Ich will hier ja nicht von den Klowänden anfangen, aber ich denke, leider muß man sich als Blogger (noch?) zumindest tendenziell für eine der beiden Seiten entscheiden. Daß es diese Skala überhaupt gibt, finde ich ja auch blöd.

The great Saunator -  Mach’s Dir bequem. Oder heul doch.

Bei der Werbung unten (via) bin ich mir ja nicht so sicher, ob sich neben den Gelegenheitsrauchern noch andere von dieser Anzeige im erwünschten Sinne angesprochen fühlen. Völlig subjektiv: Mich als starken Raucher läßt es eher auf die Zielgruppe herabsehen und bestärkt mich so darin, mir erst einmal bewußt eine neue Zigarette anzustecken. Aber wahrscheinlich liege ich daneben, weil kaum jemand sonst so überzeugt wie ich diesem Laster frönt.

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Sicher hingegen bin ich mir mittlerweile, daß bei meinen zusammengewürfelten Posts die Kategorien in den meisten Fällen absoluter Quatsch sind. Alles, was nicht absolut monothematisch ist, wird ab sofort Uncategorized gelassen. Kein “Am ehesten noch …” mehr. Aus der Sidebar sind sie ja schon länger rausgeflogen. Schönes Wochenende!

Art & Copy

Mal wieder eine Doku über Werbung, aber immerhin hat sie wohl einige der besten und einflussreichsten Köpfe der Branche an Bord, wie der Trailer zeigt. Und der Film ist von Doug Pray, der sich nach seinen zwei bekannteren Werken, in denen die Musik im Mittelpunkt steht (SCRATCH, HYPE!) nun einem anderen Thema zuwendet. Ich bin gespannt, wann das Stück hier zu sehen sein wird.

Zurückzug

Ich besitze kein Auto, aber ich bin mit einem in den Urlaub gefahren. Jetzt bin ich wieder zurück. Es gibt einen Grund, sich nicht am Sonntag auf die Straße zu wagen – und der hat nichts mit der Kirche zu tun. Die Autobahn ist langweilig, sie ist ja eigentlich nur erträglich, wenn man sich über die Logos und Slogans der verschiedenen Speditionsunternehmen lustig machen kann. Aus derart verunstalteten LKWs sollte man einen solchen Bildband fabrizieren. Weshalb Monopolisierungstendenzen im Transportsektor besonders schlimm wären. Also auch von mir hier: Ein dreifach Hoch auf den Mittel(mäßig)stand!

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Dazwischen: Einen Haß auf Funktionskleidung entwickeln, die einen früher nur marginal am Arsch tangiert hat. Trekkingsandalen, (man lasse sich das Wort auf der rausgestreckten Zunge zergehen) Outdoor-Jacken und Rucksäcke wie für eine Marslandungsmission sollen mir nicht mehr ins Nordgesichtsfeld springen, ist ja zum aus der Wolfshaut Fahren. Und apropos Jack Wolfskin (Ich bin ja auch im Urlaub Werber.): “Draussen zuhause” ist einer der menschenverachtensten Claims, wie er mir sinnloser nicht in den Sinn kommen könnte. Als Obdachloser würde ich jeden Tag in so einen Laden (abwechselnd Globetrotter und McTrek) schlendern und die Jackentaschen dieser Marke vollkotzen. Und mir mit ihren Fleece-Pullis den Mund abputzen. Basta!

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Nach einer Woche Nordsee also den ersten Tag wieder am Rechner und dann sowas. Hab ich sonst was verpasst? Ach ja, etwa c/o pop. Soll eher unspektakulär (im Sande?) verlaufen sein, ist mir gesagt worden, obwohl mich vom Line-up her so einiges interessiert hätte. Aber man hat ja schon viel gesehen. Die Terrassenverpflegung hat jedenfalls ganze Entschädigungsarbeit geleistet. Auf nächstes Jahr!

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Noch was für’s Auge: Sozusagen eine Geschichte der Bildmanipulation, die sich prima zu diesem Plädoyer auf spiegel.de/ liest, solche Eskapismen zwecks (hier eine Polit-Floskel wie Bodenständigkeit, Realpolitik, etc. einfügen) lieber der Warenwerbung zu überlassen. Dann doch lieber Mitmach-Werbung wie hier bei der Piratenpartei gesehen. Ahoi!

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Pirat muß ich deshalb noch lange nicht sein.

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Natürlich funktioniert diese Plakatwerbung für Amnesty International nur von einem bestimmten Blickwinkel so gut, wie sie hier photographiert worden ist. (Weitere Beispiele aus der Kampagne hinter diesem Klick.) Doch Werbung, die ihre eigene Platzierung thematisiert, mit ihrer Verortung spielt und im besten Fall sogar in Interaktion mit ihren Betrachtern tritt, ist mir immer schon ein Stück weit sympathischer gewesen als das brachiale Zupflastern ganzer Städte mit ein und demselben Motiv in tausendfacher Wiederholung. Erst recht, wenn es so gut und individuell gemacht ist wie die beiden Beispiele unten; die Kampagne bewirbt den auf Krimis spezialisierten Pay-TV-Sender Jimmy.

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Noch ein abschließender Werbelink.


ACHTUNG!

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