Archive for the 'Musikalien' Category

zum Quadrat

Ich nutze nun seit ein paar Wochen Foursquare parallel zu Gowalla. Dazu immer noch Brightkite aus dem mittlerweile einzigen Grund der problemlosen Friendfeed-Integration. Drei sind mindestens einer zuviel, und wenn mir niemand verrät, wie ich einfach (also ohne via Facebook oder Twitter im Endeffekt doppelt) einen der beiden ersten Dienste freundschaftsgefüttert bekomme, heißt das wohl: Entweder Fourquare oder Gowalla, einer wird auf der Strecke bleiben.

Das Dummblöde ist nur, daß ich mich nicht entscheiden kann. Mal finde ich Gowalla schicker, dann wieder Foursquare spaßiger, mal wieder das eine praktischer als das andere. Für 4² gibt es immerhin so gute Anwendungen wie wheredoyougo.net/ (s. u.), falls ich mal wissen will, wo ich mich im letzten Monat so rumgetrieben habe. Oder das jemand anderen interessiert. (An dieser Stelle Grüße an meinen „Mayor of Wiener Platz“-Konkurrenten Henrik G. ohne „d“ – ich muß mal wieder bei der pl0gbar vorbeischauen.)

Wie man an meiner Innenstadtvermeidung sieht, habe ich die meisten Weihnachtsgeschenke online gekauft. Das hier habe ich noch nicht ausprobiert.

Via @tanith ist hier noch der Hinweis auf Teil 1 des neuesten Blechs von DJ Food hereingesonnenscheint. Falls Euch einige Tracks bekannt vorkommen: Das Ding ist der Auftakt einer Compilationreihe zum 20. Warp-Geburtstag. Also happy label birthday! Und für alle, die mit Elektronik nicht soviel anfangen können, aber sonst mit Musik ziemlich was am Hütchen haben: unbedingt mal SoundCloud auschecken, neben so schick einbettcustomizebaren Playern wie da unten haben die noch so einiges zu bieten.

So press play.

schneiderweiß

Nur ein kleiner Reminder zum Wochenende für all die iPhonie-Hipster, die sich (immer noch) für Achso-state-of-the-art halten. Werft mal einen Blick auf die heutigen App-Charts im iTunes-Laden:

Am Dienstag bin ich auf einem Peaches-Konzert gewesen, das ist auf pretty-paracetamol.de/ ziemlich gut beschrieben worden; nur bin ich halt veritabler Fan und habe es etwas euphorischer gesehen. Ich füge noch hinzu, daß die Hipsterdichte relativ hoch gewesen ist, man dafür aber im Publikum ungestört rauchen konnte, obwohl es eigentlich verboten gewesen ist. Anläßlich Ihres Debütalbums habe ich sie mal im Duisburger Hundertmeister gesehen. Tolle Show, wird wohl an die zehn Jahre her sein.

Internetadresse der Woche: http://pla.net/

WTF?! des Monats: http://www.cfpd.de/

Ich habe mir dieses Notizbuch bestellt. Schade, daß vor dem Druck nicht automatisch die Tweets aussortiert werden, die einen Link enthalten. Trotzdem eine witzige Angelegenheit, wie ich finde. Mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst.

Auch schon älter: Der Hinweis auf die von David Lynch selbst erzählte Anekdote, wie er das Angebot von George Lucas himself abgelehnt hat, bei Return Of The Jedi Regie zu führen. „What if…“

Rausschmeißer

Soda Pop

Was immer Du tust, mach es aus Überzeugung, dann kommt das nötige Engagement von selbst. Das Video unten über den Soda Pop Stop und seinen Besitzer John Nese ist jede Sekunde der fast dreizehn Minuten wert. Nicht, weil der Zuschauer Durst bekommen soll, sondern um zu verstehen, was Leidenschaft für eine Sache bedeuten kann.

Ich frage mich schon länger, wie Fanta diese Flasche hat verändern können. Man darf den Wiedererkennungswert nicht unterschätzen, nicht alles muß mit der Zeit gehen. Mehr zum Logovergleich beim werbeblogger.de/. Vorher noch ein bißchen Musik.

Weiter im Takt: Eine Liste der Top50 Alben des Jahrzehnts, auf welcher die Namen Wolfmother und Hot Chip fehlen, kann ich leider nicht ernst nehmen, lieber NME. Auch, wenn ihr versucht habt, durch eine US-Band an der Spitze so etwas wie Glaubwürdigkeit oder Objektivität vorzugaukeln.

Auf Mucke

Basement Jaxx haben ein neues Video – von einer Kollaboration mit Lightspeed Champion hätte ich eigentlich mehr erwartet. Dann doch lieber das erste Lied in Studioqualität, das ich von den Them Crooked Vultures zu Ohren bekommen: New Fang. Ich freu‘ mich dermaßen auf das Konzert im Dezember!

Dann noch ein Interview mit Jesse Hughes von den Eagles Of Death Metal auf getaddicted.org/. Und zum Schluß noch eine dieser tollen Bild-Meldungen: Ricky of TicTacToe-fame wird demnächst vielleicht Grundschullehrerin.
moving stairway to heaven
moving stairway to heaven

Taktvoller Musikbeitrag

Die Band Angelika Express verkündt auf ihrer Homepage die Einstellung ihres MySpace-Profils aus mehreren Gründen.
Das hundertmarkblog.de/ hat mal ein paar hörenswerte Neumusiken zusammengestellt.

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Warum der großartige Lightspeed Champion (of Test Icicles fame) jetzt Blood Orange heißt, kann ich nicht verstehen. Der neue Song haut mich auch nicht um.
Auf freshzweinull.de/ wird vom Streit zwischen Mitarbeitern eines Musiklabels und eines Filesharingdienstes berichtet. Es geht um symbolträchtige Pizzastücke.
Während ich diesen kurzen Beitrag schreibe, läuft das völlig überdrehte Diplo & Switch Team-up Major Lazer. Das Album ist fertig, guter Wochenendeinstieg.

Anspiel gelungen?

In kurzer Zeit also zwei Videozitate zum King of Pop. Ich mag sowohl die Yeah Yeah Yeahs als auch Peter, Björn & John gerne. Und Michael Jackson ist schließlich auch für mich mal eine große Nummer gewesen. Aber welche der beiden Bands hat ihre Sache denn besser gemacht? Bei mir fällt die Antwort eindeutig nach unten aus.

Distelmeyer? So mit y?

Vorgestern um neun Uhr also kurzentschlossen doch zum Konzert in den Tsunami Club, weil wir uns mit dem Abendessen nicht überfressen haben und der Laden ja nur zehn Minuten zu Fuß entfernt ist. Für angenehme elf Euro eingetreten, es ist nicht viel los gewesen, vielleicht zwölf zahlende Zuschauer und die Vorband hat noch nicht einmal angefangen. Hätte sie (Er France) sich auch sparen können, zumindest die Chanteuse. Aber zum Glück haben Lacrosse das souverän rausgerissen. Haben mich von Musik und Auftritt her sehr an Architecture In Helsinki erinnert. Und wenn eine Band sich trotz schmalem Publikum ordentlich ins Zeug legt, dann hat sie bei mir schonmal einen Stein im Blog. Dreizehn Punkte.

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Ein bißchen schießt manager-magazin.de/ schon übers Ziel hinaus, aber eigentlich trifft der Artikel es ziemlich genau, was es für ein Unternehmen bedeutet, Digital Natives nicht nur als Kunden, sondern auch als Angestellte zu haben.

Linkszeug:
Sehr schöne flickr-Guppe.
Danish 70s Interior Design Porno Style.
Nur noch 18 Tage Spoonfork 27.
Habe gestern wohl eine andere Sendung gesehen.
Diskuunfälle en miniature.

1918, roh und für immer

Jajaja, ganz großer Coup von DJ Danger Mouse, das neue Album als CD-Rohling rauszugeben. Man kauft sozusagen nur das Artwork, immerhin u. a. Photos vom von mir hochgeschätzten David Lynch, den Rest, die eigentliche Musik, kann man sich ja problemlos aus dem Netz besorgen. Diese Meldung ist vor ein paar Tagen durch den digitalen Blätterwald galoppiert (ich hab’s zuerst hier aufgeschnappt) und ich muß sagen, mir hat das als PR-Gag mehr als imponiert; daß da vorher noch niemand drauf gekommen ist.
Die Begeisterung hielt dann aber nur genau so lange, bis ich mir das komplette Album angehört hatte. Wer sich selbst überzeugen will, bitteschön.

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The FBI disses Myspace.
Burger King or McDonald’s oder das wasweißichwieofte Paradoxindiz, daß schlechte Werbung besser funktioniert.
Auf heise.de/ wird der Start eines neuen Online-Projekts von Christopf Schlingensief vermeldet, das sich um seine Krebserkrankung dreht.

zwei Konzerte

Weil so eine Unterüberschrift (wie call it subline) so direkt unter der Headline aussieht, als hätte der Textkörper keinen Hals, stehen diese paar Zeilen hier noch vor der eigentlichen Bodycopy.

Alony / Stadtgarten (K) // 03.05.09

Am Sonntag habe ich mir einzig aus dem Grund ein Konzert angeschaut, weil ich eins der Bandmitglieder kenne. Davor kannte ich kein einziges Lied von Alony. Die beiden Instrumentalisten haben mir auch sehr gut gefallen. Bestuhlung ist auch was Feines gewesen. Die der Band den Namen gebende Sängerin dagegen hat mich nicht überzeugen können, obwohl ihre Gesangsqualitäten außer Frage stehen. Allerdings hat sie dieses Können bei fast jedem Lied übertrieben eingesetzt, was der Textinterpretation nicht immer gutgetan hat. Dazu sollte sie noch etwas an ihrer Bühnenperformance feilen, wie ich finde. Diese typischen Handbewegungen des unmikrophonierten Arms beispielsweise, die man wohl unterbewußt in jedem zweitklassigen Gesangsunterricht mit dazulernt. Außerdem würde es helfen, bei traurigen Textstellen nicht das Publikum anzugrinsen.

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Das klang jetzt ein wenig hart, sie hat auch ein paar Sachen ganz gut hinbekommen. Zum Beispiel die Background Vocals an Beginn eines Songs selbst einzusingen und das dann auf Repeat unter den eigentlichen Gesang zu legen. Das Konzert war schon in Ordnung und wenn ich beim Backstagebier höre, die Band sei seit dem letzten Album elektronischer geworden (sowohl Trommler als auch der mir bekannte Pianist machen neben ihren MacBooks noch an allerhand Geräten rum), dann hat ihr das wohl ziemlich gut getan. Mit dem ein oder anderen auf Hebräisch vorgetragenen Lied endet man sonst ja schnell in der Ecke Weltmusik.

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The Ting Tings / Stahlwerk (D) // 04.05.09

Nichts über das zum Großteil aus mädchenhaften Modeopfern bestehende Düsseldorfer Oberstufenschichtenpublikum. Nichts über die Location, in der ich bei meinem ersten und vorletzten Besuch vor fast fünfzehn Jahren Tocotronic live gesehen habe und die sich nicht zu ihrem Vorteil verändert hat. Nicht über das auf lächerlich vielen Zetteln an jeder Wand verklebte „absolute Verbot, mit Blitzlicht zu fotografieren“. Nichts über diese viel zu dünnwandigen Plastikbecher, die man für Pfandfreiheit wohl in Kauf nehmen muß. Vor allem nichts über die Vorband, gar nichts.

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Stattdessen darüber, wie es sein kann, im Auto Leute mitzunehmen, die man nur aus diesem Internet kennt und im RL vorher noch nie gesehen hat: erwartet anschlußfähig. Darüber, wie es ist, im Stahlwerk uneingeschränkt rauchen zu können: atemberaubend rauchbombig. Über Sachen, die man in einem öffentlichen Weblog dann doch unerwähnt läßt: besser das. Und wie okay die Düsseldorfer Pils(!)bierpreise eigentlich sind: sehr. Darüber, eine gute Freundin aus Studienzeiten nach Monaten mal wiedergetroffen zu haben: viel zu kurz. Und wie sehr die Ting Tings live überhaupt rocken, obwohl ich die Platte vorher nur so „ganz gut“ fand: short but fun.
Nein, ernsthaft: Die beiden sind richtig nach vorn gegangen. Und das Album gefällt mir seit dem Konzert auch besser. Sympathischer Auftritt.

Gegen Zensursula
Bitte die Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten vom 22.04.2009 unterzeichnen. Denn solange Politiker denken können, das Internet sei kein „geeignete(s) demokratische(s) Forum“ läuft hier etwas falsch. Danke! Und weil es so gut passt, hier noch eine Nachbetrachtung des jüngst in Berlin stattgefunden habenden PolitCam09.

schon wieder eine Generation

Habe ich mich ja schon gefragt, als ich den Teaser auf bild.de gesehen habe; den Artikel zu lesen, habe ich mich nicht getraut – und das hängt bestimmt nicht mit meiner kettenrauchenden Angst vor Lungenkrebs zusammen. Die Sendung, um die es hier geht, habe ich auch nicht gesehen. Wieso macht Schlingensief das? Zwingt ihn der Verlag, sein Buch mit allen Mitteln zu promoten, sogar mit Elke H. an einem Tisch?

Es wird mal wieder eine Generation annonciert, nur um sie im gleichen Atemzug aufzugeben.

posttrenner

Nachfolgendes Lied muß ich momentan mindestens dreimal täglich hören:
Major Lazer (feat. Santigold & Mr Lexx) – Hold The Line
Und weil wir gerade beim Thema Music sind, hier noch der Hinweis auf thepirategoogle.com/.

Auf ein Wort: Camp oder Trash?

Am Schluß bitte noch ein wenig Aufmerksamkeit für ein Gewinnspiel: Das sowieso schon löbliche Onlinetool doingtext.com/ verlost zum Launch ein paar lebenslange Gratisaccounts, Infos hier. Einfach mitmachen und weitersagen.


ACHTUNG!

Dieses Blog wird nur noch als Archiv genutzt. Die neue Adresse lautet http://drikkes.com, sonst hat sich wenig geändert. Bitte in Blogrolls, RSS-Readern u. ä. aktualisieren. Danke!

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