Posts Tagged 'blog'



Ich herze Blogs

Auch wenn ich gestern soviel zu tun hatte, daß ich diesen Post nicht vorbereiten, geschweige denn -schreiben konnte und heute natürlich durch das Lesen anderer Blogliebschaften auf viele neue Schätzchen aufmerksam gemacht werde. Wie im letzten Eintrag bereits angekündigt, hier also die Anteilnahme an der vom stylespion.de/ ins digitale Leben gerufenen Aktion

ein-herz-fuer-blogs

Hier also eine kleine, aber feine Auswahl der von mir regelmäßig angesteuerten Blogs. (Jaja, das geht immer noch nicht automatisch, bin bisher mit keinem RSS-Reader warm geworden.) Gerne würde ich ja eine endlos lange Lobeshymne auf jede/n einzelne/n dieser Insinternetreinschreiber/innen verfassen; allein, mein Büroschreibtisch ist heute nur unwesentlich leerer als gestern, weshalb ich mich mit einer schnöden Auflistung begnügen muß.
royalkomm.de/stijlroyal/blogroyal/
blogpuppe.wordpress.com/
phreak20.com/
sounds-like-me.com/
kixka.wordpress.com/
tautoko.info/
happyschnitzel.wordpress.com/
kopfbunt.de/
Die ganz großen, etablierten Deutschblogs liegen natürlich auch oft auf meiner Netzrout(in)e, aber ich als Omegablogger muß bestimmt nicht den Spreeblick verlinken. Stattdessen gestehe ich, daß mich meine alte Schwäche für Frauenzeitschriften auch im www noch verfolgt, wenn auch in abgewandelter Form. Und so schaue ich ab und an ebenfalls hier vorbei.
pimpettes.de/
sneakergirls.wordpress.com/
maedchenmannschaft.net/
flannelapparel.blogspot.com/

objektiv

Neben dem Microblogging bin ich ja ein großer Freund von Tumblr, habe auch selbst einen. Und diesen folge ich besonders gerne: willzone ist meistens zum totlachen, sabino hat fast immer gute Photos, boesch ist trotz „Medien und so“ oft sehr interessant. Andere Tolltumblr sind riot36, jenna sowie der auch ganz groß als sillium twitternde sickr. Manche von denen lassen sogar Kommentare zu, das sind dann doch fast „vollwertige“ Weblogs.

Letztes Wort für heute: Die @miss_geschiggd
könnte auch mal wieder was in ihren Blog reinschreiben.

Werbeanzeigen

Melodei

Merkzettel: Dann also mal eine Art Teekesselchen mit Links. Ist jetzt gerade so mehr spontan entstanden, denn mittlerweile speichere ich Interessanteres im Entwurf für den nächsten Blogpost, wenn es verwertbar scheint. Bookmarks und RSS funktionieren bei mir irgendwie nicht.

Der @mspro hat sich schon ein paar Tagen ein paar Gedanken gemacht, die über 140 hinausgehen. Und völlig subjektiv finde ich, dieses Flowchart steht dem trotzdem ziemlich gut zur Seite.

Das Hallenprojekt im Interview. Passt auch ganz gut zu diesem Artikel hier. Die Bilder in diesem Blogpost haben aber wie immer (so gut wie) nichts mit dem Text zu tun. Und außerdem ist der gerade erwähnte Artikel auf faz.net/ Unsinn.

bild-1

Noch ein Interview, das hat was mit Kunst zu tun und Sehen, also vielleicht passen die Bilder ja doch irgendwie. Beobachten können jedenfalls auch andere: Sportadella ist Mortadella. (Mal gesehen: Das Sprichwort stimmt.)

verticalmeasures.com/ hat ein paar der schrägsten Twitterer… – Ja, ist das noch aufgelistet oder schon vorgestellt? Ich bin nicht dabei. Und muß mir ja nicht selbst auf die Schulter klopfen, weil ich zu den 15,3% der 70.000 deutschen Twitterer gehöre, die mehr als 250 Follower haben. Aber erwähnen darf ich das ja mal.

ein-herz-fuer-blogs

Okay, die Bilder sind in diesem Eintrag gar keine, sondern so schicke Buchstabenreihen. Die zweite macht allerdings Sinn. Der stylespion.de/ hat eine Aktion mit obigem Namen ins Leben gerufen und da wird gefälligst (also von Gefallen – nicht, weil man damit Herrn Müller einen Gefallen tut, sondern im Sinne von „Gefällt mir!“) mitgemacht. Am kommenden Dienstag werden also auch die Angelegenheiten ihre Bloglieblinge vorstellen. (Überlegungen, die Blogroll von der eigenen Seite auf die Home/Sidebar zu holen, drängen sich derweil verstärkt auf.)

Ich hinke mal wieder hinterher, kaum schaffe ich es am heutigen Tage, meiner Twitter-Timeline zu folgen, geschweige denn die unzähligen Tabs abzuarbeiten. Dieser Eintrag hier entsteht aus reiner Verzweiflung, es will heute einfach zuviel reguläre Arbeit werden. Da brauche ich die großen Netzthemen der letzten Tage (#amazonfail, #zensursula, #thepiratebay) nicht auch noch aufzugreifen, sondern verweise zum Abschluß mal wieder auf eine Genderdiskussion sowie das Maggi-Prinzip.

Mit der Tatsache, daß aber wenigstens der Titel des Posts nichts mit seinem Inhalt zu tun hat, schließe ich nun. Und mit diesem gemischten Doppel.

spr. („Ey, Ed!“)

Malte Welding hat ein Interview zum Thema Sprache gegeben, da geht es unter anderem auch um Werbung. Und wo wir gerade dabei sind, diesen Spot finde ich ganz gelungen, wenn er auch kein Hole-in-one ist.

Überleitung eingelocht. Homosexualität ist kein Handicap, wie manche Leute scheinbar immer noch glauben – und erst recht keine Krankheit. Nach einem anderen Artikel auf maedchenmannschaft.net/ habe ich hingegen gedacht, daß darüber doch ein wenig kontroverser diskutiert werden würde, als kleinlich über die richtige Kinderwagenstellung im Bus zu zicken zanken.

Noch ein paar Mal L/links

spiegel.de/ über quasi eingekaufte Blogberichterstattung jetzt auch in der deutschen Politik.

Doch noch etwas Printvernünftiges zum Heidelberger Appell auf zeit.de/.

Das ist zweipunktnull.

Misik über Zorn. Sehr lesenswert!

Heute in der Rubrik „Wir schaufeln uns unser eigenes Grab“: AP.

Aber wir wollen doch eigentlich alle ein Happy end, deshalb zum Schluß noch dieser Tipp.

Wozu noch Journalisten?

Das zumindest fragt sich die Akademie für Publizistik und hofft darauf, daß ihr bis morgen jemand darauf eine Antwort steckt. Und zwar mit angestaubten Teilnahmebedingungen von hinterm Mond, wie man wohl nicht weiter erwähnen muß.
Wenn laut einer (diesmal gar nicht so ominösen) amerikanischen Umfrage 87% der Journalisten für ihre Artikel auf PR-Texte zurückgreifen, dann ist diese Frage durchaus berechtigt. Allein, das gedruckte und verlegte Wort scheint einfach mehr Gewicht zu haben als von noch einmal irgendwem ins Netz geschriebenes Zeug, wie der Erfolg von The Printed Blog einmal mehr beweist.
Objektive Berichterstattung kann es jedenfalls nicht sein, die den Journalisten vom Blogger unterscheidet, wie freitag.de/ klarstellt.

Zum Abschluß was Nettes, ein Mashup-Video mit Szenen aus unser aller Lieblingsteeniefilm Breakfast Club und einem neuen Song der Franzpopper Phoenix. Hach!

Investigativinvestition

Laut heise.de/ muß der britische Guardian Dokumente über das Verstecken von Gewinnen aus dem Web nehmen, weil Barclays-Bank „geistige Eigentumsrechte“ darauf beansprucht. Der Einspruch gegen die einstweilige Verfügung ist ohne Erfolg geblieben.

bild-15

…weil…
Die Diskussion um den Freitag samt seinem Bemühen, Print und Online journalistisch unter einen Hut zu bekommen, geht weiter. Dazu passt auch die Meldung auf carta.info/ sehr gut, das ZDF beliefere keine Blogs mit ihrem Bildmaterial.

Wir bleiben beim Fernsehen: hier ein Artikel über Web-TV. (Wie falsch der Begriff selbst auch sein mag.)

Schickes Twitter-Tool.
Schöne Photos.
T-Schört Tscharts.

wie aus dem Ei geprellt

Schluß mit der albernen Umleitung Spielchen, ich verlinke dieses Blog hier jetzt direkt auf meinem Twitterprofil. Denn der Witz wird auch nicht besser, desto mainstreamiger Twitter wird.

Und es ist auch nicht viel besser, statt reißerisch über etwas zu berichten, sich genauso reißerisch über reißerische Berichterstattung aufzuregen. Das gilt natürlich besonders bei Ereignissen wie einem Amoklauf, die zwar eine große persönliche Tragödie darstellen können, deren echter Nachrichtenmehrwert für Unbeteiligte aber ungleich geringer ist. Es sei denn, man ist Journalist (der w&v).

Pelle, der iOberer

off-the-record.de/ weist darauf hin, daß man sich Scobel online bei 3sat ansehen könne. Ich bin kein Fan des Formatnamensgebers, aber die letzte Sendung zum New Journalism ist in der Tat eine gute gewesen.
Noch ein Tipp: Meister Woody Allen himself schreibt auf newyorker.com/ über Bernie Madoff und Ponzi Schemes. Lesenswert!

Elchtreffen D'dorf war auch noch

Elchtreffen D'dorf war auch noch

Mal wieder neu in der Reihe ‚Sachen, die zusammen mehr Spaß machen, auch wenn Sie dafür nicht erfunden worden sind‘: lesen. Seit schon etwas Längerem gibt es den Riesenmaschineableger lesemaschine.de, neu ist das Co-Reading-Event.

Punktlandung

schreiberei

Im Fahrwasser von Charlotte Roches Feuchtgebiete macht stern.de/ auf der Leipziger Buchmesse einen Trend zur Erotik aus. Überzeugend ist anders.

off-the-record.de/ empfiehlt arbeitslosen Journalisten, es mal mit dem Bloggen zu versuchen. Dort wird auch eine anstehende Weiterentwicklung von Googles Werbeaktivitäten gemeldet.

Toller Tipp vom @trottelbot: Den Videotext online lesen, zum Beispiel den von RTL. Kommt auf dem Rechner herrlich altmodisch, erinnert mich irgendwie an C64-Emulatoren.

Abteilung Boulevard

Typisch TITANIC

Typisch TITANIC

Über die Qualität des Scherzes eines bekannten deutschen Satiremagazins kann man diskutieren. Ich halte ihn jetzt nicht für besonders gelungen. Aber wie ich bereits vor einer Woche getwittert habe, bietet sich Köln derzeit ja für flache Witze besonders an.
Was allerdings nicht geht, daß ist die Art und Weise, in welcher der Kölner Express durch die Zuspitzung auf zwei Fragen seine Online-Umfrage formuliert (siehe untenstehenden Screenshot).

bild-13

Dafür hat Köln jetzt die ersten Ampelmädchen der Republik.


ACHTUNG!

Dieses Blog wird nur noch als Archiv genutzt. Die neue Adresse lautet http://drikkes.com, sonst hat sich wenig geändert. Bitte in Blogrolls, RSS-Readern u. ä. aktualisieren. Danke!

Archive

I’m on

View my FriendFeed

Ich schreibe auch auf

Logo
Hendrik Spree's Facebook Profile
Creative Commons License
Add to Technorati Favorites
Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de
Blogverzeichnis
Werbeanzeigen