Ansage Abschied

Also auf diesem Kanal, genauer gesagt. Ich bastele nun schon seit etwa einem Monat an meinem ersten selbstgehosteten Blog. Und irgendwann muß ja mal gut sein mit der Frickelei. Was nicht heißen soll, daß die neue Blogstelle schon vollkommen fertig ist. Aber zumindest schon bewohnbar. Auch stehen bereits ein paar Textchen dort; nicht nur, um die (Bewegt-)Bildeinbettungsfunktionen und andere Designereien auszutesten. Kann man lesen.
Die Inhalte werden wohl weitgehend dieselben bleiben – mal sehen, wie sich die Sache entwickelt. Hier ist also Schluß, danke für Euer Interesse, alles Weitere drüben. drikkes.wordpress.com/ bleibt als Archiv erhalten. Und mir nur noch der Hinweis an die regelmäßigen Konsumenten: Ihr müßtet leider den RSS-Feed an neuer Stelle erneut abonnieren (deshalb heißt es „neu“), dafür könnt Ihr diese alte Spur abbestellen. Sorry wegen des Aufwands.

Ich hoffe, wir lesen uns (ab jetzt) auf drikkes.com/.

Stay crazy! Direktlink zur Daily Show, via 6h057.net/.

Montag, Morgen

Geschieht ihm recht. (via)

I’m Here // short film by Spike Jonze

Gerade noch bin ich (will nicht sagen) genervt gewesen, daß die schwedische Wodka-Destille Absolut mit ihrer langen Werbetradition gebrochen hat, indem sie immerhin Ellen von Unwerth eine Testimonial-Kampagne shooten ließ. Manchmal sind schöne Frauen nicht die beste Lösung – eigentlich ziemlich oft. Die Agentur dahinter ist immer noch TBWA, aber der flaschensilhouettistische Wiedererkennungswert ist weg. (Hier ein paar Beispiele der alten Schule.)
Schon klar, als Marke mit gesundheitsschädlichen Produkten muß man auch mal was Neues unternehmen. Es wird ja nur noch eine Frage der Zeit sein, bis den Alkohol dasselbe Schicksal wie Zigaretten; werden bald zu zweit im Werbeverboot sitzen. Und dann dieser Treffer: Nachdem Spike Jonze mir vor einiger Zeit den ersten wirklich guten Kinobesuch einer Kindervorstellung verschafft hat, nun dieser Trailer.

Prost! (via und)

Was es nicht alles gibt. Bei der Suche zu ein paar Links für diesen Post bin ich auf ein Blog gestoßen, das sich einzig und mit nichts anderem als Absolut Wodka und dessen Produkten und Kommunikation beschäftigt. Ach ja, Rock Edition: bis zum Wolfmother-Konzert sind es nur noch vier Tage. Yeah!

Nachtrag // Zum dem Kurzfilm, der vor ein paar Tagen auf dem Sundance Festival Preniere hatte, gibt es auch ein Buch.

Gospel Aerobics

Natürlich weiß man, daß minus und minus nicht immer zwingend plus ergeben müssen. Eine Binsenweisheit, und da sind wir auch direkt beim Thema: Wenn man zwei dermaßen dämliche Dinge wie Gospel und Aerobics zusammenschraubt, dann kann das nur in die Binsen gehen. Zweifelsohne das WTF?! des Tages, wenn nicht der ganzen Woche. „Inspiration for both body and soul“, da fällt mir doch weiter nichts zu ein, ich spare mir an dieser Stelle sogar die eigentlich obligatorische Kritik an der Institution Kirche.

Auch wenn als Vorturnerin mit Michelle LeMay eine Weltmeisterin da rumhampelt und der Clip nicht total billig aussieht, habe ich zuerst auf ein krudes Einzelstück gehofft getippt. Eine YouTube-Suche der beiden Begriffe hat mich leider eines Besseren belehrt. Ich weiß noch nicht einmal, in welche Kategorie ich das hier einordnen soll. Aber vieles will man gar nicht wissen; und manches hätte man lieber gar nicht erst gesehen.

Beim Anschauen Ton aufdrehen nicht vergessen, sonst catcht Ihr den Spirit nie. (via)

Zeitbegriffe ändern sich

Eine neue wissenschaftliche Studie, angefertigt von einem Team unter der Leitung von Dr. Hektor Chantal von der August-Uppsala-Universität in Ebennichtuppsala, wartet mit bahnbrechenden Erkenntnissen bezüglich des nach außen hin kommunizierten Zeitbegriffs von Politikern auf. Nach Auswertung mehrererer 10.000 Parteitagsreden, Parlamentsdebatten sowie TV- und Zeitungsinterviews liegen somit erstmals gesicherte Erkenntnisse darüber vor, was Volksvertreter wirklich meinen, wenn sie wie auch immer geartetete Fristigkeiten in den Mund nahmen. Die Ergebnisse der Studie in aller Kürze:

kurzfristig = Das ist purer Aktionismus.

mittelfristig = Soll sich doch die nächste Legislaturperiode damit rumschlagen.

langfristig = Wenn ich tot bin.

Passend zum Thema Vergänglichkeit: eine großartige Bildersammlung real gebauter Schneemänner auf weburbanist.com/, plus ihre Vorbilder aus den Comics von Calvin & Hobbes. (via) Und damit kommen wir zum Serviceteil dieses Posts, einer Liste von Webcomics, die jetzt keine großen Insidertipps bereithält, aber halt erklärt, was ich so witzig finde. Jedenfalls haben es diese paar aus dem überbordenden Internetangebot für wirklich jeden Geschmack in meinen RSS-Reader geschafft:

wulffmorgenthaler.com/
ahoipolloi.blogger.de/
xkcd.com/
pbfcomics.com/
nichtlustig.de/

Und Ihr so?

Spam again

Noch immer landen regelmäßig Leute durch den Suchbegriff „Spam“ auf meinem Blog. Genauer: bei diesem Artikel, der nebst einer Produktabbildung ein paar Betreffzeilen von Spam-Mails auflistet, die ich erhalten habe.
Nun hat letzte Woche der Vintage Ad Browser seine Runde durch die üblichen Netzkanäle gemacht und dort findet man neben allerlei anderen Printanzeigen zu den unterschiedlichsten Produkten aus vergangenen Zeiten eben auch Werbung für Spam – von den 30ern bis in die 80er-Jahre. Ein tolles Tool, nicht nur für Werber wie mich. Hier ein Beispiel, siehe auch die Abbildung unten:

Als – sagen wir mal diplomatisch – Musicalnichtfan habe ich mir ihr Spamalot natürlich selbst als Kölner nicht angesehen. Den klassischen Spam-Sketch von Monty Phyton möchte ich Euch an dieser Stelle aber nicht vorenthalten. Kann man immer wieder gucken; und wer ihn noch nicht kennt, bekommt einen ziemlich guten Eindruck, warum dieser Online-Reklamemüll heutzutage Spam genannt wird.

so langsam

Sehr sympathisch: Marcus Böschs 5-Minuten-Manifest. Und via Nerdcore der Hinweis auf das International Institue of Not Doing Much und seine Regeln. Hoffentlich kollidiert eine Mitgliedschaft dort nicht mit meinem Engagement für das WETI. Wohl eher nicht, abwarten.

Und weil René einfach der schnellste ist, habe ich die neuen Kleptones-Mixe ebenfalls zuerst bei ihm gehört. Besonders Uptime hat es mir angetan. Press play.

Nicht mehr warten muß man in Essen und Umgebung. Die ruhrbarone.de/ legen zur Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres eine Sammlung von Bloglinks zum Geschehen vor. Also: Spread the word, soll ja kein Geheimnis bleiben, sondern sich schnell rumsprechen.

Könnt Ihr mich hören?

Mit dem Aufhänger meines letztjährigen Lieblingsweihnachtsgeschenks Smoke Smoke Smoke that Cigarette: Eine Verherrlichung des Rauchenshabe ich drüben auf SOUNDS LIKE ME mal was über Rauch gebloggt. Hoch n. Dort gibt es auch einen Artikel über ein mir bisher unbekanntes, aber sehr sympathisch aussehendes Filmmagazin namens Little White Lies.

Ein Manifest ist besser als das andere. Prognose, wenn es denn endlich auf Englisch erschienen sein wird, dann wird kein Hahn mehr danach krähen. Deshalb kann man es auch jetzt schon kommentieren. Denn darauf hat die ganzeweite Welt gewartet. Not.

Fast so wenig wie auf den an die Filmindustrie gerichtlichen Rat von U2-Sänger Bono in der New York Times, doch bitte ein wenig mehr chinesische Überwachsamkeit an den Tag zu legen, was das Internet betrifft. (via @elektrotanja)
Zweiflügelige Klappigkeit, praktisch: so brauche ich mir weder Pocahontas, noch Avatar anzuschauen.

Kommt da jetzt eigentlich was?

Könnt Ihr das sehen? Mal wieder ein Flowchart.

Nebelwerfer

Unglaublich, wie dieser Artikel im Rheinischen Merkur die Fakten verdreht. Die Kirche hat ein wenig an ihrer PR verbessert, Kirchentage zu modernen Events umgestaltet, usw. „Das Jahrzehnt der Religion“ – wirklich ungläubiges Staunen während der Lektüre, aber im letzten Absatz des Textes wird es dann doch kleinlaut zugegeben. Wenn das alles nur Ansichtssachen wären, dann wären Vorschläge wie etwa der einer „Ethik-Steuer, um Austritte zu bremsen“ wohl kaum nötig. Genauso unnötig wie der Bindestrich in der zitierten Überschrift, liebe taz, auch wenn ich inhaltlich dem Geschriebenen vollkommen zustimmen kann.

Auf was man so zwischen Weihnachten und Silvester alles reagiert, daß einem sonst am Arsch vorbeigehen würde. Dabei gäbe es doch viel sinnvollere Feiertage. Ich bin zwar jahrelang einzig aus Faulheit nicht aus der Kirche ausgetreten und finde ja, überzeugte Atheisten legen in ihrem Auftreten oft selbst etwas zuviel missionarischen Eifer an den Tag. Trotzdem möchte ich weges des in ein paar Stunden zuende gehenden Darwin-Jahres noch einmal auf die Forderung nach einem Evolution Day hinweisen.

Nur, falls jemand noch einen guten Vorsatz braucht. Das gilt nicht nur für die Branchenbuddies aus dem Brand Camp, diese Regel sollten sich viele Leute zu eigen machen.

In diesem Sinne…

zum Quadrat

Ich nutze nun seit ein paar Wochen Foursquare parallel zu Gowalla. Dazu immer noch Brightkite aus dem mittlerweile einzigen Grund der problemlosen Friendfeed-Integration. Drei sind mindestens einer zuviel, und wenn mir niemand verrät, wie ich einfach (also ohne via Facebook oder Twitter im Endeffekt doppelt) einen der beiden ersten Dienste freundschaftsgefüttert bekomme, heißt das wohl: Entweder Fourquare oder Gowalla, einer wird auf der Strecke bleiben.

Das Dummblöde ist nur, daß ich mich nicht entscheiden kann. Mal finde ich Gowalla schicker, dann wieder Foursquare spaßiger, mal wieder das eine praktischer als das andere. Für 4² gibt es immerhin so gute Anwendungen wie wheredoyougo.net/ (s. u.), falls ich mal wissen will, wo ich mich im letzten Monat so rumgetrieben habe. Oder das jemand anderen interessiert. (An dieser Stelle Grüße an meinen „Mayor of Wiener Platz“-Konkurrenten Henrik G. ohne „d“ – ich muß mal wieder bei der pl0gbar vorbeischauen.)

Wie man an meiner Innenstadtvermeidung sieht, habe ich die meisten Weihnachtsgeschenke online gekauft. Das hier habe ich noch nicht ausprobiert.

Via @tanith ist hier noch der Hinweis auf Teil 1 des neuesten Blechs von DJ Food hereingesonnenscheint. Falls Euch einige Tracks bekannt vorkommen: Das Ding ist der Auftakt einer Compilationreihe zum 20. Warp-Geburtstag. Also happy label birthday! Und für alle, die mit Elektronik nicht soviel anfangen können, aber sonst mit Musik ziemlich was am Hütchen haben: unbedingt mal SoundCloud auschecken, neben so schick einbettcustomizebaren Playern wie da unten haben die noch so einiges zu bieten.

So press play.


ACHTUNG!

Dieses Blog wird nur noch als Archiv genutzt. Die neue Adresse lautet http://drikkes.com, sonst hat sich wenig geändert. Bitte in Blogrolls, RSS-Readern u. ä. aktualisieren. Danke!

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